SunPower setzt auf Wachstum durch gezielte Zukäufe und personelle Veränderungen an der Spitze. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds im Solarsektor verstärkt das Unternehmen seine Präsenz im US-Heimatmarkt und stellt die Weichen für die kommenden Quartale. Kann die neue Strategie den erwarteten Branchen-Abschwung erfolgreich abfedern?
Hier die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:
* Übernahme von Cobalt Power Systems für 12 Millionen US-Dollar abgeschlossen.
* Erwarteter jährlicher Umsatzbeitrag durch den Zukauf: 30 Millionen US-Dollar.
* Wendell Laidley übernimmt den Posten des Finanzvorstands (CFO).
* Prognostizierter Anstieg der Solarstromerzeugung in den USA um 21 % für 2026.
Fokus auf Expansion und Effizienz
Mit der Übernahme von Cobalt Power Systems für 12 Millionen US-Dollar in Aktien sichert sich SunPower zusätzliche Marktanteile im Silicon Valley. Das Management verspricht sich von dieser Integration einen jährlichen Umsatzbeitrag von rund 30 Millionen US-Dollar. Vor allem die steigende Nachfrage nach modernen erneuerbaren Energielösungen im kalifornischen Kernmarkt steht dabei im Fokus.
Parallel dazu gab es einen Wechsel im Management: Seit vergangenem Montag fungiert Wendell Laidley als neuer Finanzvorstand. Um Schlüsselpersonen des zugekauften Unternehmens langfristig zu binden, gab SunPower zudem 850.000 Restricted Stock Units (RSUs) an zwei Mitarbeiter aus. Diese Anteile werden über einen Zeitraum von fünf Jahren schrittweise übertragen, sofern die Mitarbeiter im Unternehmen bleiben.
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Herausforderndes Marktumfeld für 2026
Die Expansion findet in einer Phase des globalen Umbruchs statt. Branchenprognosen deuten darauf hin, dass 2026 erstmals seit über einem Jahrzehnt ein Rückgang der weltweiten Photovoltaik-Nachfrage droht. Analysten erwarten ein Volumen zwischen 529 und 624 Gigawatt. Besonders in den USA und China sorgt eine nachlassende Dynamik für Gegenwind.
Dennoch bleiben die Fundamentaldaten für den US-Markt beachtlich. Die Energiebehörde EIA prognostiziert für den Prognosezeitraum einen Kapazitätszubau von 69 Gigawatt. Dies soll in den Jahren 2026 und 2027 zu einer Steigerung der Solarstromerzeugung um jeweils 21 Prozent führen. Der Trend geht dabei verstärkt hin zu softwaregesteuerten Systemen, was größeren Akteuren mit entsprechenden Technologiepartnerschaften Vorteile verschaffen könnte.
Die nächsten finanziellen Details werden Mitte April veröffentlicht. Zwischen dem 6. und 15. April 2026 wird SunPower die Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen. Dann wird sich zeigen, wie schnell die Integration von Cobalt Power Systems die Bilanz stützt und welche Akzente der neue Finanzvorstand Laidley in der Kapitalallokation setzt.
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