Sunrise: Nettoverlust auf 39,4 Millionen CHF
Sunrise bestätigt Prognose für 2026. Operative Kennzahlen verbessern sich, während Sondereffekte den Quartalsverlust vergrößern.

Kurz zusammengefasst
- Operativer Gewinn steigt leicht
- Nettoverlust durch Sondereffekte vervielfacht
- Mobilfunk wächst, Festnetz schrumpft
- Dividende für nächstes Jahr angehoben
Sunrise blickt zuversichtlich auf das restliche Geschäftsjahr. Der Schweizer Telekommunikationsanbieter bestätigte seine Finanzprognose für 2026 vollumfänglich. Während das operative Geschäft an Fahrt gewinnt, belasteten Sondereffekte das Nettoergebnis im ersten Quartal deutlich.
Operative Marge legt dank Kosteneffizienz zu
Der Umsatz stagnierte nahezu bei 722,8 Millionen CHF. Dennoch steigerte das Unternehmen seinen Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Leasingzahlungen (EBITDAaL) um 2,5 Prozent auf 245,9 Millionen CHF. Das Management führt diesen Zuwachs auf strikte Kostendisziplin zurück. Vor allem Einsparungen bei externen IT-Dienstleistern zeigten Wirkung.
Unter dem Strich steht jedoch ein Nettoverlust von 39,4 Millionen CHF. Im Vorjahreszeitraum betrug das Minus lediglich 1,3 Millionen CHF. Höhere Restrukturierungskosten und fehlende Wechselkursgewinne drückten das Ergebnis nach unten. Die operative Dynamik blieb davon unberührt.
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Wachstum im Mobilfunk-Segment
Im Mobilfunkmarkt punktete Sunrise mit 10.000 neuen Postpaid-Verträgen. Damit festigt der Konzern seine Rolle als Herausforderer der Swisscom. Im Breitbandgeschäft verlor Sunrise hingegen rund 1.000 Anschlüsse. Über 60 Prozent der Kunden nutzen inzwischen kombinierte Produkte aus Festnetz und Mobilfunk.
Für den Sommer plant das Unternehmen selektive Preisanpassungen. Ab August sollen die Tarife voraussichtlich steigen. Sunrise folgt damit dem Trend der Wettbewerber Salt und Swisscom. Parallel dazu baut der Konzern das B2B-Geschäft mit Cloud-Lösungen und KI-Anwendungen aus.
Aktionäre erhielten im Mai die Dividende von 3,42 CHF je Aktie. Für das kommende Jahr plant der Vorstand ein Dividendenwachstum von über zwei Prozent. Die künftige Ausschüttung soll demnach auf 3,49 CHF steigen.
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