Swiss Re Aktie: AlphaValue erhöht EPS-Prognose um 7,2 Prozent
Nach einem überraschend starken ersten Quartal erhöhen Analysten die Gewinnerwartungen für Swiss Re. Die Aktie zeigt sich erholt, bleibt aber unter ihren Höchstständen.

Kurz zusammengefasst
- EPS-Prognose für 2026 um 7,2 Prozent erhöht
- Nettogewinn im ersten Quartal bei 1,5 Milliarden Dollar
- Aktie notiert bei 138,60 Euro mit Tagesplus
- Kurs bleibt unter 200-Tage-Durchschnitt
Swiss Re bekommt Rückenwind von zwei Seiten. Analysten haben ihre Gewinnschätzungen angehoben, und der Markt reagiert mit einem freundlichen Kursbild. Der Rückversicherer liefert damit nach einem starken Quartal weiter Gesprächsstoff.
Höhere Schätzungen nach starkem Quartal
AlphaValue/Baader Europe hat die EPS-Prognose für 2026 um 7,2 Prozent auf 16,7 US-Dollar erhöht. Für 2027 liegt die neue Schätzung bei 16,4 US-Dollar. Der Auslöser war das erste Quartal 2026.
Swiss Re hatte für diesen Zeitraum einen Nettogewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar gemeldet. Das lag 19 Prozent über dem Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite erreichte 23,6 Prozent. Konzernchef Andreas Berger verwies auf strategische Schritte zur Stärkung der Geschäftsbereiche.
Die Neubewertung ist damit mehr als ein kleiner Feinschliff. Sie spiegelt wider, dass das operative Geschäft derzeit deutlich besser läuft als erwartet.
Aktie bleibt unter dem Hoch
Auch an der Börse bleibt die Lage konstruktiv. Am Mittwoch notierte die Aktie bei 138,60 Euro, ein Plus von 1,61 Prozent zum Vortag. Auf Sicht von sieben Tagen steht ein Anstieg von 5,52 Prozent zu Buche.
Trotzdem hat der Titel noch Abstand zu den früheren Höchstständen. Auf 30 Tage gesehen liegt die Aktie knapp vier Prozent im Minus. Vom 52-Wochen-Hoch ist sie um 16,63 Prozent entfernt.
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Der jüngste Kurs liegt zudem leicht unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 140,60 Euro und auch unter der 200-Tage-Linie. Das zeigt: Die Erholung läuft, aber der größere Abwärtstrend ist noch nicht ganz gebrochen.
Bewertung bleibt ein Thema
Interessant ist auch der Bewertungsmaßstab. Auf Basis der Schätzungen für 2026 kommt Swiss Re auf ein KGV von 9,73. Das zählt im Vergleich zum Swiss Leader Index zu den niedrigeren Werten.
Genau hier liegt der Charme der Aktie. Die Zahlen sind ordentlich, die Bewertung wirkt moderat. Das hilft, solange das Quartalstempo anhält.
Am Markt kommt noch ein zweiter Punkt hinzu. Die Branche bleibt in Bewegung, auch bei Personalien. Ein erfahrener Underwriter aus dem Swiss-Re-Umfeld hat inzwischen eine leitende Rolle bei Argenta Syndicate Management übernommen. Für Swiss Re selbst ändert das nichts am Geschäftsverlauf, zeigt aber, wie umkämpft Spezialisten im Markt bleiben.
Für die Aktie wird nun wichtig, ob die kräftigen Gewinnschätzungen nach dem starken Auftakt Bestand haben. Der Kurs nähert sich mit 138,60 Euro wieder dem Bereich um den 200-Tage-Durchschnitt, während der Abstand zum 52-Wochen-Tief weiter klein bleibt. Das spricht für eine Phase der Stabilisierung.
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