Symrise Aktie: Kampf am Abgrund!

Symrise-Aktie notiert nahe Jahrestief bei massivem Kursverlust. Analysten sind extrem gespalten zwischen 105-Euro-Ziel und Warnungen vor weiterem Abschwung.

Kurz zusammengefasst:
  • Fast 30 Prozent Kursverlust seit Jahresbeginn
  • JPMorgan sieht 50 Prozent Aufwärtspotenzial
  • Jefferies warnt vor weiteren Risiken
  • Technische Lage an kritischer Marke

Mit einem massiven Kursverlust von fast 30 Prozent seit Jahresbeginn gehört Symrise zu den größten Sorgenkindern im DAX. Doch während frustrierte Anleger auf die charttechnischen Trümmer blicken, ist unter Experten ein heftiger Streit entbrannt. Handelt es sich hier um ein fallendes Messer, vor dem man fliehen muss, oder bietet sich gerade die Kaufchance des Jahres mit 50 Prozent Kurspotenzial?

Expertenstreit: 50 Prozent Chance?

Selten waren sich die Analysten der großen Investmentbanken so uneinig wie in diesen Tagen. Die Diskrepanz zwischen den Lagern ist gewaltig und stellt Anleger vor ein klassisches Dilemma.

Auf der einen Seite stehen die Optimisten von JPMorgan. Analystin Celine Pannuti hält unbeirrt an ihrem „Overweight“-Rating fest und ruft ein Kursziel von 105 Euro aus. Sie vertraut auf die defensive Stärke des Geschäftsmodells in unsicheren Zeiten. Sollte sie recht behalten, entspräche dies vom aktuellen Niveau aus einem theoretischen Aufwärtspotenzial von fast 50 Prozent.

Dem gegenüber steht das Bären-Szenario von Jefferies. Hier warnt man vor einem Einstieg: Mit einem Kursziel von lediglich 69 Euro und dem Votum „Underperform“ signalisiert das Analysehaus, dass die Aktie trotz des Absturzes noch immer nicht als „billig“ gilt. Die Deutsche Bank wählt den Mittelweg, musste ihr Ziel jedoch kürzlich auf 83 Euro kappen.

Hier die Faktenlage im Überblick:

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  • JPMorgan: Kursziel 105 Euro (Massives Aufwärtspotenzial)
  • Jefferies: Kursziel 69 Euro (Warnung vor weiteren Risiken)
  • Chart-Alarm: Kurs nähert sich bedrohlich dem Jahrestief
  • Bewertung: RSI bei 27,5 deutet auf überverkaufte Situation hin

Tanz auf der Rasierklinge

Die technische Lage spitzt sich dramatisch zu. Zum Wochenausklang notierte das Papier bei rund 71,68 Euro und damit gefährlich nahe am 52-Wochen-Tief von 68,18 Euro. Marktbeobachter sprechen von einem nervösen „Tanz auf der Rasierklinge“.

Die Gefahr ist real: Bricht die Unterstützung im Bereich von 68 Euro, könnte eine neue Verkaufswelle losgetreten werden. Allerdings deutet der RSI-Indikator mit einem Wert von 27,5 auf eine überverkaufte Situation hin, was kurzfristig für eine technische Gegenbewegung sprechen könnte.

Die kommenden Handelstage dürften die Entscheidung bringen. Hält der Boden, könnte das optimistische Szenario von JPMorgan wieder in den Fokus rücken. Fällt die Marke, behalten vorerst die Bären die Oberhand. Symrise bleibt damit eines der heißesten Eisen im aktuellen Marktumfeld.

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