Take-Two Interactive veröffentlicht heute die Standard Edition von WWE 2K26 — doch die Aufmerksamkeit der Anleger gilt längst einem anderen Datum: dem 19. November 2026, dem geplanten Release von Grand Theft Auto VI.
Solide Zahlen, aber hohe Kosten
Im dritten Geschäftsquartal (Oktober bis Dezember 2025) lieferte Take-Two starke Ergebnisse. Die Net Bookings stiegen um 28 Prozent auf 1,76 Milliarden Dollar und übertrafen damit die eigene Prognose. Der Umsatz von 1,7 Milliarden Dollar lag ebenfalls über den Erwartungen der Analysten. Besonders das Geschäft mit wiederkehrenden In-Game-Käufen wuchs um 23 Prozent und machte 76 Prozent der gesamten Net Bookings aus — ein klarer Beleg dafür, dass das Live-Service-Modell funktioniert.
Trotz der starken Zahlen gab die Aktie nach Veröffentlichung nach. Der Grund: Die operativen Kosten kletterten auf 984 Millionen Dollar, ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein Großteil davon fließt in Entwicklung und Marketing für GTA VI.
WWE 2K26 als Brücke zum Superzyklus
Mit WWE 2K26 setzt Take-Two auf ein erweitertes Monetarisierungsmodell. Der neue „Ringside Pass“ bietet 60 kostenlose und 40 kostenpflichtige Stufen — ähnlich dem Battle-Pass-Prinzip anderer großer Titel. Die Spielversionen reichen von 69,99 bis 149,99 Dollar. Ob das Spiel die hohen Erwartungen an wiederkehrende Einnahmen erfüllt, wird das Quartalsergebnis am 14. Mai 2026 zeigen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Take-Two?
Das Management erhöhte die Jahresprognose für Net Bookings auf 6,65 bis 6,70 Milliarden Dollar — ein Plus von rund 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den operativen Cashflow-Ausblick hob Take-Two von 250 auf 450 Millionen Dollar an.
Alles hängt an GTA VI
Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 15 Prozent verloren und notiert deutlich unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts. Für das Geschäftsjahr 2027 — das erste vollständige Jahr nach dem GTA-VI-Launch — prognostiziert das Management Rekordwerte bei den Net Bookings und eine deutlich verbesserte Profitabilität. CEO Strauss Zelnick bezeichnete die bisherige Entwicklung im Geschäftsjahr 2026 als außerordentlich stark.
Die Schweizerische Nationalbank reduzierte ihren Anteil zuletzt leicht, Insider verkauften in den vergangenen drei Monaten Aktien im Wert von rund 13,9 Millionen Dollar. Das Unternehmen bleibt damit eine Wette auf einen einzigen Termin — und der rückt näher.
Take-Two-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Take-Two-Analyse vom 13. März liefert die Antwort:
Die neusten Take-Two-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Take-Two-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Take-Two: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
