Take-Two: KI-Chef Luke Dicken entlassen
Take-Two trennt sich von KI-Leiter Luke Dicken und setzt auf handgefertigte Spielwelten für GTA 6. Der Launch am 19. November 2026 rückt näher.

Kurz zusammengefasst
- KI-Chef Luke Dicken entlassen
- GTA 6 setzt auf Handarbeit
- Release am 19. November 2026
- Vanguard erhöht Anteil auf 11,8 Prozent
Take-Two Interactive hat seinen KI-Chef entlassen. Luke Dicken, bis dato Leiter der Artificial-Intelligence-Abteilung, kündigte seinen Abgang Anfang April über LinkedIn an — begleitet von einem Stellenabbau in unbekannter Größenordnung. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Das Unternehmen nähert sich dem wichtigsten Produktlaunch seiner Geschichte.
Handwerk statt Algorithmus
CEO Strauss Zelnick hat eine klare Linie gezogen. Grand Theft Auto 6 werde „handgefertigt“ — jedes Gebäude, jede Straße im Spieleuniversum von Entwicklern manuell gebaut. Die Vorstellung, eine KI könne ein Spiel dieser Qualität generieren, bezeichnete Zelnick als unrealistisch.
Das ist eine bewusste Abgrenzung. Konkurrent Electronic Arts gibt an, rund 85 Prozent bestimmter Testaufgaben bereits durch KI erledigen zu lassen. Take-Two geht den entgegengesetzten Weg — und entlässt ausgerechnet jetzt den Mann, der die KI-Strategie verantworten sollte.
GTA 6: Termin steht, Preis bleibt offen
Der Release ist für den 19. November 2026 bestätigt, zunächst für PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Ein PC-Termin fehlt weiterhin. Gerüchte über einen Preis von mehr als 100 US-Dollar wies das Management zurück — die Kosten würden sich am Mehrwert für den Käufer orientieren und „sehr vernünftig“ ausfallen. Eine offizielle Zahl nannte das Unternehmen nicht.
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Analysten schätzen, dass der Titel innerhalb der ersten 60 Tage nach Erscheinen rund 7,6 Milliarden US-Dollar einspielen könnte. Das wäre ein Maßstab, den die Spielebranche bisher nicht gesehen hat.
Quartalszahlen und Vanguard-Einstieg
Am 21. Mai legt Take-Two die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2026 vor. Investoren erwarten dabei Klarheit über die Integration von Zynga, die das Unternehmen für rund 12,7 Milliarden US-Dollar übernommen hatte, sowie über die Entwicklung des Mobilsegments.
Vanguard hat seine Position zuletzt auf knapp 11,8 Prozent ausgebaut — ein Signal, dass institutionelle Investoren die Wette auf GTA 6 mitgehen. Die Aktie notierte zuletzt bei 182,70 Euro und liegt damit rund 8 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn hat der Kurs knapp 15 Prozent verloren — der Markt wartet auf Beweise, dass der Hype in Zahlen mündet.
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