TeamViewer Aktie: 16 Prozent Erholung trotz Goldman-Skepsis
TeamViewer-Aktie steigt trotz neutraler Analystenstimmen weiter. Starke Quartalszahlen und operative Marge überzeugen die Anleger mehr als Wachstumsrisiken.
Kurz zusammengefasst
- Aktie steigt trotz Analystenvorsicht
- Goldman Sachs belässt Einstufung auf Neutral
- Nettogewinn im ersten Quartal gesteigert
- RSI signalisiert überkaufte Marktlage
Starke Quartalszahlen auf der einen Seite, skeptische Analysten auf der anderen. Bei TeamViewer klaffen fundamentale Einschätzung und Marktrealität derzeit spürbar auseinander. Während Experten zur Vorsicht mahnen, greifen Investoren bei dem Softwareanbieter beherzt zu.
Allein im vergangenen Monat kletterte das Papier um gut 16 Prozent. Aktuell pendelt der Kurs um die Marke von 5,74 Euro. Damit hat die Aktie ihre Verluste seit Jahresbeginn bis auf ein moderates Minus von rund vier Prozent eingedämmt.
Besonders deutlich zeigt sich die aktuelle Marktdynamik beim Blick auf die Analystenkommentare. Goldman Sachs hob das Kursziel am Montag zwar leicht auf 5,50 Euro an, beließ die Einstufung aber auf „Neutral“. Analyst Mohammed Moawalla verwies auf Wachstumsrisiken im Kerngeschäft und mögliche Hürden bei der Integration der übernommenen Firma 1E.
Den Markt beeindruckte diese abwartende Haltung wenig. Investoren trieben den Kurs rasch über das neu ausgerufene Ziel der Investmentbank hinaus. Offenbar wiegen die operativen Fortschritte für viele Anleger schwerer als mögliche Stolpersteine bei Zukäufen.
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Die Basis für diesen Optimismus lieferte das erste Quartal. TeamViewer steigerte den Nettogewinn auf 34,2 Millionen Euro. Parallel dazu wuchs der wiederkehrende Umsatz im Enterprise-Segment währungsbereinigt um acht Prozent.
Operativ glänzt der Konzern mit einer Marge von über 40 Prozent. Technisch sendet die starke Erholung nun allerdings erste Warnsignale. Der Relative-Stärke-Index (RSI) notiert mit einem Wert von fast 85 tief im überkauften Bereich.
Eine kurzfristige Abkühlung wäre nach dieser Rallye keine Überraschung. Mittelfristig richtet sich der Blick der charttechnisch orientierten Käufer auf die 200-Tage-Linie bei 6,14 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Widerstand würde das technische Bild des IT-Dienstleisters grundlegend aufhellen.
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