Morgen liefert TeamViewer die finalen Q4- und Jahreszahlen für 2025 – und damit den Realitätscheck für das, was das Management im Januar vorab skizziert hat. Entscheidend wird weniger die reine Umsatzzeile sein, sondern die Profitabilität und der Ausblick für 2026. Kann der Softwareanbieter die starke Enterprise-Dynamik in belastbares Wachstum übersetzen?
Was morgen auf dem Prüfstand steht
Am 10. Februar veröffentlicht TeamViewer die endgültigen Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 samt Analystenkonferenz. Vorläufige Eckdaten liegen bereits vor – jetzt kommt es auf Details an, etwa zur Entwicklung der wiederkehrenden Erlöse und zur Marge.
Wichtig aus dem Trading Update vom 9. Januar:
– Pro-forma-Umsatz 2025: rund 767 Mio. Euro (währungsbereinigt ca. +5%, am unteren Ende der Prognose)
– ARR (Annual Recurring Revenue): rund 760 Mio. Euro (währungsbereinigt ca. +2%)
– Belastung durch negative Währungseffekte, insbesondere beim Euro-Dollar-Kurs
– Zielgröße Profitabilität: bereinigte EBITDA-Marge „rund 44%“ für 2025
Am Markt spiegelt sich die abwartende Haltung in einem weiterhin niedrigen Kursniveau: Mit 5,84 Euro notiert die Aktie heute leicht im Minus (-1,27%) und bleibt klar unter dem langfristigen Trend, gemessen am 200-Tage-Durchschnitt.
Enterprise liefert – SMB bleibt stabil
Als positiver Treiber stach zuletzt das Großkundengeschäft heraus. Für das vierte Quartal meldete TeamViewer zwei strategische Enterprise-Kundengewinne mit einem kombinierten Gesamtvertragswert von rund 10 Mio. Euro. Zudem zeigte die übernommene IT-Firma 1E im vierten Quartal ein sequenzielles ARR-Wachstum.
Das SMB-Segment (kleine und mittlere Unternehmen) lief nach Unternehmensangaben „im Rahmen der internen Erwartungen“. Damit liegt der Fokus morgen umso stärker darauf, ob Enterprise und 1E-Integration ausreichen, um das Wachstum insgesamt zu beschleunigen – und wie sich das in den wiederkehrenden Erlösen niederschlägt.
Profitabilität als Lackmustest
Für viele Anleger ist die Marge der Kernpunkt der Veröffentlichung. TeamViewer stellt für 2025 eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 44% in Aussicht. Die finalen Zahlen werden zeigen, ob dieses Niveau tatsächlich erreicht wurde – und ob sich im Kostenbild bereits Effekte der 1E-Integration ablesen lassen.
Konkret terminiert sind die nächsten Stationen:
– 10. Februar 2026: Q4/FY 2025 Ergebnisse und Analystenkonferenz
– 18. März 2026: Jahresbericht 2025
– 6. Mai 2026: Q1 2026 Ergebnisse
– 2. Juni 2026: Hauptversammlung
Im Mittelpunkt steht damit morgen vor allem der Ausblick auf 2026 – und ob TeamViewer bei Wachstum, ARR-Entwicklung und Profitabilität eine klare Linie liefert, bevor am 6. Mai bereits die Zahlen zum ersten Quartal folgen.
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