TeamViewer Aktie: US-Partnerschaft

TeamViewer integriert seine Digital Employee Experience in die Plattform des US-Dienstleisters Thrive. Trotz dieser operativen Neuausrichtung bleibt die Aktie nahe ihrem Jahrestief.

Kurz zusammengefasst:
  • Kooperation mit US-IT-Dienstleister Thrive
  • Integration der DEX-Funktionen in Service-Plattform
  • Aktienkurs notiert nahe dem 52-Wochen-Tief
  • Bestätigte Umsatz- und Margenziele für 2025

TeamViewer schiebt seine Managed-Services-Strategie in den USA an: Mit dem IT-Dienstleister Thrive soll die „Digital Employee Experience“ (DEX) tiefer in eine bestehende Service-Plattform integriert werden. Operativ klingt das nach dem nächsten Baustein Richtung höherwertiger B2B-Services – an der Börse wirkt es dagegen wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Kann die Kooperation tatsächlich neue Wachstumsimpulse liefern?

Was die Kooperation mit Thrive bringt

Thrive integriert die DEX-Funktionalitäten in seine „NextGen Managed Services Platform“. Der praktische Nutzen: IT-Probleme bei Unternehmenskunden sollen proaktiver erkannt werden, bevor sie Abläufe stören. TeamViewer verknüpft die Partnerschaft zudem mit dem Ziel, in ServiceNow-Umgebungen tiefere Einblicke und mehr Automatisierung zu ermöglichen.

TeamViewer

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Damit passt die Meldung in die strategische Verschiebung weg vom reinen Fernwartungs-Tool hin zu einer umfassenderen Plattform für Prozessautomatisierung und IT-Management. Der Fokus liegt klar auf höherwertigen Service-Komponenten im B2B-Geschäft.

Die wichtigsten Fakten zur Meldung:
Partner: Thrive (US-Managed-Service-Provider)
Kern: Integration von TeamViewers DEX in Thri ves Managed-Services-Plattform
Ziel: Proaktives Erkennen von IT-Störungen, mehr Automatisierung (u. a. in ServiceNow-Umgebungen)
Datum der Mitteilung: 28. Januar 2026 (bekannt am 29. Januar 2026)

Börse bleibt skeptisch – trotz operativem Signal

Trotz der operativen Nachricht bleibt der Titel schwach. Heute notiert die Aktie bei 5,62 Euro und damit nur knapp über dem jüngsten 52‑Wochen‑Tief von 5,41 Euro. Auffällig: Der Kurs liegt unter wichtigen Durchschnittswerten, etwa rund 30% unter der 200‑Tage-Linie (8,02 Euro). Der technische Druck spiegelt sich auch im RSI von 27,6 wider, der auf ein stark angeschlagenes kurzfristiges Momentum hindeutet.

Auf Jahressicht zeigt sich die Dimension des Vertrauensverlusts deutlich: -51,02% in 12 Monaten.

2025-Zahlen bestätigt – dennoch fehlt der Funke

Im Hintergrund stehen die bestätigten Eckdaten für 2025: TeamViewer erreichte ein Umsatzziel von rund 767 Mio. Euro (Pro-forma) und bestätigte eine bereinigte operative Marge von etwa 44%. Trotzdem bleibt die Stimmung gedämpft – belastet von der Bewertungslage im Tech-Sektor und Sorgen um frische Wachstumsimpulse.

Genau hier setzt die Kooperation mit Thrive an: Sie soll im wichtigen US-Markt zusätzliche Nachfrage für höherwertige Services fördern. Kurzfristig zeigt der Kurs aber, dass Anleger erst handfeste Belege für zusätzliche Dynamik sehen wollen.

Zum Wochenschluss dürfte damit vor allem zählen, ob weitere konkrete Schritte im Ausbau der Managed-Services-Aktivitäten folgen – die Aktie bewegt sich mit 5,62 Euro weiterhin nahe dem Tiefbereich und bleibt technisch unter Druck.

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