TeamViewer Aktie: Vorsicht, Talfahrt!

TeamViewer ernennt neuen Americas-Präsidenten, während Goldman Sachs das Kursziel nach schwachem Wachstum senkt. Die Aktie notiert auf einem 52-Wochen-Tief.

Kurz zusammengefasst:
  • Neue Führungskraft für Vertrieb in Amerika
  • Goldman Sachs reduziert Kursziel auf 5 Euro
  • Aktie fällt auf 52-Wochen-Tief von 4,51 Euro
  • Enterprise-Kunden wachsen, Abonnenten schrumpfen

TeamViewer muss in Nord- und Südamerika neu anpacken – und die Börse schaut genau hin. Denn parallel zu einer wichtigen Personalentscheidung hat Goldman Sachs nach den jüngsten Zahlen die Erwartungen gesenkt. Kann das Enterprise-Geschäft in den Americas zum Stabilitätsanker werden?

Neue Führung für die Americas

Mit Tim Koubek als neuem President of the Americas (Ernennung am 24. Februar) setzt TeamViewer im Vertrieb eine klare Marke. Koubek soll das Enterprise-Geschäft in Nord- und Südamerika ausbauen und bringt laut Unternehmen Erfahrung beim Skalieren von Vertriebsorganisationen im Infrastruktur-Softwareumfeld mit. Stationen waren unter anderem LogicMonitor sowie BMC Software.

TeamViewer

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CEO Oliver Steil und Chief Revenue Officer Mark Banfield betonen, Koubeks Enterprise-Vertriebsexpertise sei entscheidend, um den Wachstumskurs auf dem amerikanischen Kontinent zu stützen. Die Botschaft dahinter: Mehr Großkunden, weniger Abhängigkeit vom klassischen Abo-Geschäft.

Goldman senkt Kursziel – Wachstum wird zum Thema

Am selben Tag legte Goldman Sachs ein Research-Update nach. Analyst Mohammed Moawalla senkte das Kursziel von 6,50 auf 5,00 Euro und blieb bei „Neutral“. Begründung: abschächendes Wachstum, die Schätzungen wurden nach den Q4-2025-Ergebnissen nach unten angepasst.

Dass der Markt derzeit wenig Geduld hat, spiegelt auch die Kurslage wider. Mit 4,51 Euro notiert die Aktie heute am 52‑Wochen-Tief und liegt damit deutlich unter dem 200‑Tage-Durchschnitt von 7,51 Euro. Der RSI (14 Tage) von 27,6 unterstreicht, wie stark der Titel zuletzt abverkauft wurde.

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Gemischte operative Signale – und auffällige Short-Quoten

Operativ zeigt das Bild Licht und Schatten: Für 2025 meldete TeamViewer einen Pro-forma-Umsatz von rund 768 Mio. Euro bei einem globalen Kundenstamm von über 635.000. Im vierten Quartal 2025 verschob sich die Struktur jedoch sichtbar: Die Zahl der regulären Abonnenten sank um 5% auf 631.400, während die Enterprise-Kunden um 10% auf 5.262 zulegten. Gleichzeitig kürzte das Management die Marketingkosten um 16% auf 23,224 Mio. Euro.

Zusätzlichen Druck bringt das Short-Umfeld. Laut den am 25. Februar 2026 im Bundesanzeiger gemeldeten Netto-Leerverkaufspositionen sind mehrere institutionelle Investoren engagiert, darunter Qube Research mit 2,42% und Marshall Wace mit 0,50%; zuvor wurden außerdem 4,22% von AQR Capital gemeldet.

Im Ausblick bleibt TeamViewer vorsichtig: Für 2026 erwartet das Unternehmen 0 bis 3% Umsatzwachstum bei einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 43%. Genau an dieser Kombination aus moderatem Wachstum und margenstarkem Geschäft wird sich messen lassen, ob der neue Americas-Ansatz schnell genug greift, um die zuletzt deutlich eingetrübten Erwartungen zu drehen.

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