Bei TeamViewer rückt ein Termin näher, der für die kurzfristige Richtung entscheidend sein dürfte: Am 10. Februar 2026 legt der Remote-Connectivity-Spezialist die Q4- und Gesamtjahreszahlen 2025 vor – inklusive Ausblick für 2026. Genau diese Kombination aus Rückspiegel und Prognose hat zuletzt oft über die Marktstimmung entschieden. Kann TeamViewer damit das Vertrauen in Profitabilität und Wachstum untermauern?
Die Fakten im Überblick
- Nächster Kurstreiber: Ergebnisse Q4/FY 2025 samt Analystenkonferenz am 10. Februar 2026
- Aktueller Kurs: 5,63 € (auch Schlusskurs von gestern)
- 12 Monate: -51,53%
- Technisches Bild: Kurs klar unter dem 200-Tage-Durchschnitt (7,85 €), RSI (14 Tage) bei 27,6
Worauf der Markt am 10. Februar schaut
Margen und Profitabilität stehen ganz oben auf der Liste. Im Trading Update vom 9. Januar 2026 hatte TeamViewer das Margenziel für 2025 bestätigt. Mit den finalen Zahlen wird nun sichtbar, ob diese Guidance auch tatsächlich gehalten wurde. Eine Abweichung nach unten würde die ohnehin vorsichtige Stimmung schnell wieder belasten.
Der zweite Prüfstein ist das Enterprise-Segment. TeamViewer hatte dieses Geschäft im vorläufigen Update als besonders stark hervorgehoben. Entscheidend wird, ob sich dieser Eindruck in den testierten Zahlen bestätigt – und ob das Wachstum dort als nachhaltig wirkt, weil das Enterprise-Geschäft als strategischer Wachstumstreiber gilt.
Drittens richtet sich der Blick auf die Integration von 1E. Die Übernahme des Londoner IT-Unternehmens wurde im Dezember 2024 abgeschlossen. Das Management sprach zuletzt von einem „Turnaround-Quartal“ bei 1E. Anleger erwarten nun mehr Substanz: Wie läuft die Integration – und welchen Beitrag liefert die Tochtergesellschaft operativ?
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Mindestens genauso wichtig ist schließlich der Ausblick auf 2026. Der Markt wird die Prognose daran messen, ob TeamViewer einen plausiblen Wachstumspfad für das laufende Geschäftsjahr skizzieren kann.
Umfeld bleibt kompetitiv – Nachfrage hilft
Das Branchenumfeld bleibt wettbewerbsintensiv: TeamViewer konkurriert mit etablierten Anbietern wie LogMeIn sowie Herausforderern wie AnyDesk. Gleichzeitig profitiert der Markt strukturell von der anhaltenden Nachfrage nach hybriden Arbeitsmodellen und digitaler Kollaboration – Rückenwind, der aber nur dann zählt, wenn TeamViewer ihn in belastbare Zahlen und einen überzeugenden Ausblick übersetzt.
Am 10. Februar kommt es deshalb vor allem darauf an, ob TeamViewer das bestätigte Margenziel in den finalen 2025er-Zahlen untermauert, das Enterprise-Wachstum nachvollziehbar belegt und zur 1E-Integration konkrete Fortschritte liefert. Die nächsten Fixpunkte danach sind der Geschäftsbericht am 18. März 2026 und die Q1-Zahlen am 6. Mai 2026.
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