Technische Marktanalyse 26.01.

Die technische Marktanalyse vom 26. Januar beleuchtet die aktuelle Lage am DAX und ordnet die Auswirkungen politischer Ereignisse auf den Kursverlauf ein.

Kurz zusammengefasst:
  • Technische Analyse des DAX am 26. Januar
  • Bewertung der Marktauswirkungen durch politische Faktoren
  • Einschätzung von Chart- und Kursentwicklungen
  • Perspektive eines erfahrenen technischen Analysten

Technische Marktanalyse

DAX

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Christoph Geyer (Jahrgang 1960) war über 41 Jahre im Bankgeschäft tätig und betreibt die Technische Analyse seit fast 50 Jahren. Als Ausbilder für angehende Technische Analysten und stellvertretender Regionalmanager engagiert er sich bei der VTAD (Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands) Frankfurt.

Im Jahr 2011 hat er den „Technischer Analysten Award“ der Börsenzeitung gewonnen. Geyer ist Buchautor und hat u.a. das Fachbuch „Einfach richtig Geld verdienen mit Technischer Analyse“ 2. Auflage (Wiley-Verlag) verfasst und betreibt einen Youtube-Kanal. Sein nächstes Buch „Survival Guide Börse“ ist erschienen. Das „Handbuch zyklische Börsenanalyse“ ist am 5. März 2025 erschienen.

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DAX – Trump sorgt für Marktausgleich

Früher hätte man gesagt, eine Korrektur in einem bestehenden Trend ist gesund für den Trend. Kostolany hat gesagt, von Zeit zu Zeit verlassen die unsicheren Hände den Markt. Wenn Trump etwas sagt, kommen die Marktteilnehmer zuweilen ins Schwitzen. Ganz nüchtern technisch betrachtet, hat der deutsche Aktienindex eine längst fällige Korrektur im Aufwärtstrend an die Ausbruchszone vollzogen. Hier konnten zwei Intraday-Stimmungswenden hintereinander gebildet werden, die zweite darf man als Hammer bezeichnen, die zu einer unmittelbaren Anstiegsbewegung geführt haben. Damit konnte die neue Unterstützungszone gehalten werden. Die Indikatoren befinden sich im neutralen Bereich und geben daher keine Hinweise auf die weitere Entwicklung. Für die kommende Woche wird es wichtig werden, dass die Unterstützung gehalten werden kann.

Dow Jones – Erst Einbruch dann Rückeroberung

Das vermeintliche Rechteck beim Dow Jones wurde zunächst nach unten verlassen. Auch den US-Marktteilnehmern hat das neuerliche Verhalten des US-Präsidenten offenbar nicht gefallen. Nach der „Rolle rückwärts“ konnte das Rechteck schnell wieder zurückerobert werden. Eine Ausbruchsdynamik nach oben konnte aber nicht generiert werden. Die im neutralen Bereich notierenden Indikatoren helfen derzeit nicht weiter. Der Blick wird auch in der neuen Woche auf die weiteren politischen Entwicklungen in Übersee gerichtet sein.

Gold – ist weiterhin nicht zu bremsen, 5.000 nur noch Formsache

Der Gold-Preis ist unverändert auf dem Weg nach oben. Die kurze Korrekturbewegung im Bereich von 4.500 bis 4.400 USD hat ausgereicht eine weitere dynamische Anstiegsbewegung zu generieren. Zuletzt ist die Anstiegsbewegung wieder parabolisch geworden. Daher dürfte eine Korrekturbewegung wieder bevorstehen. Allerdings lieben die Marktteilnehmer große runde Zahlen, was dazu führen wird, dass in der kommenden Woche die Marke von 5.000 USD zumindest kurzfristig überwunden werden wird. Dieses Verhalten war zuletzt auch beim Silber zu sehen. Wie weit es dann noch weiter nach oben geht, bleibt abzuwarten.

Öl – Nur kurzfristig Trendbruch

Öl Nordsee Brent Futures (verknüpft)

Der übergeordnete Abwärtstrend ist gebrochen worden. Die Dynamik reichte aber nicht aus, um die gesamte Breite des weiterhin intakten Seitwärtstrends auszuloten. Einer kurzen Abwärtsbewegung folgte sehr schnell wieder der Anstieg. Die Marktteilnehmer zeigen sich in diesen Tagen sehr nervös und können keinen neuen nachhaltigen Trend generieren. Die Verkaufssignale bei den Indikatoren sind bereits wieder abgearbeitet. Auch in der anstehenden Woche wird die Volatilität kaum geringer werden.

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Bitcoin/USD – Ausbruch schon wieder negiert

Vor einigen Tagen schickte sich der Bitcoin an, einen dynamischen Ausbruch zu veredeln und die alte runde Marke von 100.000 USD wieder anzulaufen. Dieses Vorhaben ist recht schnell gescheitert. Nach dem Einbruch hat sich der Kurs wieder gefangen und auf niedrigerem Niveau kleine Kerzenkörper hinterlassen, was für eine gewisse Unsicherheit bei den Marktteilnehmern spricht. Es deutet einiges darauf hin, dass die nächste Bewegung allerdings wieder nach oben geht.

Quelle Charts: ProRealTime.com

 

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Christoph Geyer, CFTe, Lindenstr. 31, 65232 Taunusstein Deutschland                     www.christophgeyer.de

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