Technische Marktanalyse 02.02.

Der erfahrene Analyst Christoph Geyer liefert eine technische Einschätzung der Märkte, basierend auf seiner langjährigen Expertise in der Chartanalyse.

Kurz zusammengefasst:
  • Analyse von Christoph Geyer, VTAD-Experte
  • Über 40 Jahre Berufserfahrung im Bankwesen
  • Fast fünf Jahrzehnte Praxis in Charttechnik
  • Engagement in der Ausbildung von Analysten

Technische Marktanalyse

DAX

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Christoph Geyer (Jahrgang 1960) war über 41 Jahre im Bankgeschäft tätig und betreibt die Technische Analyse seit fast 50 Jahren. Als Ausbilder für angehende Technische Analysten und stellvertretender Regionalmanager engagiert er sich bei der VTAD (Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands) Frankfurt.

Im Jahr 2011 hat er den „Technischer Analysten Award“ der Börsenzeitung gewonnen. Geyer ist Buchautor und hat u.a. das Fachbuch „Einfach richtig Geld verdienen mit Technischer Analyse“ 2. Auflage (Wiley-Verlag) verfasst und betreibt einen Youtube-Kanal. Sein nächstes Buch „Survival Guide Börse“ ist erschienen. Das „Handbuch zyklische Börsenanalyse“ ist am 5. März 2025 erschienen.

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DAX – Der Kampf um die Unterstützung geht weiter

Mit einem kleinen Hammer hat der DAX versucht, sich von der alten Widerstandszone, die zur Unterstützung geworden ist, wieder nach oben zu lösen. Dieser Versuch ist nach kurzer Zeit gescheitert. Allerdings wurde die Unterstützungszone auch nicht nachhaltig unterschritten. Die Kaufsignale bei den Indikatoren haben ein weiteres Abrutschen mit Kaufsignalen verhindert. Damit bleibt es bei einem Kampf um diese Unterstützung. Es ist längst nicht ausgemacht, dass die Zone gehalten werden kann. Auch in der kommenden Woche dürfte dieser Kampf damit weitergehen. Durch die Indikatoren stehen die Chancen zwar nicht schlecht, dass der nächste Schub wieder nach oben geht, die Stimmung bei den Marktteilnehmern bleibt aber angespannt.

Dow Jones – Entscheidung vertagt

Das Rechteck auf hohem Niveau konnte noch nicht verlassen werden. Das bedeutet aber auch, dass ein Ausbruch nach unten bislang verhindert werden konnte. Am Freitag gab es mal wieder eine Intraday-Stimmungswende die das Rechteck „gerettet“ hat. Die Indikatoren befinden sich noch immer auf dem Weg nach unten und können so noch keine Unterstützung geben. Trotzdem sollte die aktuelle Tendenz als Seitwärtskorrektur im bestehenden übergeordneten Aufwärtstrend betrachtet werden. Somit ist ein Ausbruch nach oben in der kommenden Woche durchaus möglich.

Gold – Wie kommt so ein Crash zustande?

Es sollte bekannt sein, dass ein Crash immer aus heiterem Himmel und ohne Vorankündigung entsteht. Hatte sich der Crash bei Gold (und übrigens auch bei Silber) wirklich nicht angekündigt? Es war absehbar, dass der steile Aufwärtstrend mit dieser Intensität so nicht weiter gehen konnte. Es bedurfte also eines Auslösers, um die überzogenen Anstiegsbewegungen zu korrigieren. Bereits am Donnerstag zeichnete sich mit einem „hanging man“ eine Änderung in der Bewegungsdynamik ab. Am Freitag reagierte dann das Edelmetall auf die Berufung des neuen FED-Chefs. Die Anleger erwarten nun, anders als bisher, eher anziehende Zinsen, was zu Gewinnmitnahmen bei Gold und Silber geführt hat. Hinzu kam die Notwendigkeit der Eindeckung von spekulativen Positionen. Dies ist ebenfalls ein typisches Verhalten bei überzogenen spekulativen Engagements, die in Crash-Situationen gezwungenermaßen aufgelöst werden müssen und so den „Crash-Trend“ noch verstärken. Dies ist kein neues Phänomen, sondern tritt bei hektischen, „Fast-Market“ genannten Situationen, häufig auf. Gold ist nun wieder unter die 5.000er-Marke gefallen. Die Volatilität dürfte in den kommenden Tagen wieder nachlassen. Zunächst ist aber mit einer kleinen Gegenbewegung zu rechnen.

Öl – Nun kommt die obere Trendkanalbegrenzung wieder in den Focus

Öl Nordsee Brent Futures (verknüpft)

Nach dem erfolgreichen Halten der unteren Seitwärtstrendkanalbegrenzung konnte der Öl-Preis nun so stark zulegen, dass die obere Begrenzung nun wieder in den Focus gerät. Diese dürfte zwar noch erreicht werden, ein Ausbruch nach oben sollte aber zunächst schwerfallen. Die Indikatoren befinden sich im überkauften Bereich und haben auch zum Teil Divergenzen gebildet. Daher ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Ausbruch nach oben nicht erfolgt.

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Bitcoin/USD – Der Hammer wurde nicht bestätigt

Der Bitcoin ist unübersehbar in einem Abwärtstrend. Zuletzt hatte sich eine Hammerformation gebildet. Wenn diese mit einem Anstieg über das Top des Hammers bestätigt worden wäre, hätte dies zu einer erfolgreichen Trendwende führen können. Am Samstag wurde diese Chance aber dynamisch vertan. Die Kryptowährung ist weiter abgerutscht und hat damit das Tief vom November letzten Jahres unterschritten. Auch wenn sich der Schlusskurs deutlich über dem Tagestief befindet, blieb doch eine große rote Kerze zurück. Auch am Sonntag konnte noch keine positive Bewegung generiert werden. Die Indikatoren befinden sich nur zum Teil im überverkauften Bereich, sodass von diesen noch keine nachhaltige Unterstützung zu erwarten ist. Das Ziel der großen runden Zahl hat der Bitcoin zunächst aus den Augen verloren.

Quelle Charts: ProRealTime.com

 

Impressum

Herausgeber, Verantwortlich und Autor

Christoph Geyer, CFTe, Lindenstr. 31, 65232 Taunusstein Deutschland                     www.christophgeyer.de

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