Technische Marktanalyse 27.07.
Christoph Geyer präsentiert seine aktuelle technische Marktanalyse mit langjähriger Expertise und bewährten Methoden.

Kurz zusammengefasst
- Analyse durch erfahrenen Börsenexperten
- Fokus auf Charttechnik und Marktzyklen
- Langjährige Erfahrung seit 50 Jahren
- Buchautor und VTAD-Ausbilder
Technische Marktanalyse

Christoph Geyer (Jahrgang 1960) war über 41 Jahre im Bankgeschäft tätig und betreibt die Technische Analyse seit fast 50 Jahren. Als Ausbilder für angehende Technische Analysten und stellvertretender Regionalmanager engagiert er sich bei der VTAD (Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands) Frankfurt.
Im Jahr 2011 hat er den „Technischer Analysten Award“ der Börsenzeitung gewonnen. Geyer ist Buchautor und hat u.a. das Fachbuch „Einfach richtig Geld verdienen mit Technischer Analyse“ 2. Auflage (Wiley-Verlag) verfasst und betreibt einen Youtube-Kanal. Sein nächstes Buch „Survival Guide Börse“ ist erschienen. Das „Handbuch zyklische Börsenanalyse“ ist am 5. März 2025 erschienen.
Schauen Sie auch seine regelmäßige monatliche Live Chart-Show. Kostenfreie Anmeldung hier: https://share.hsforms.com/1fweJc8r1SB-T5H33trX-vwt1vcw
DAX – Saisonales Fenster kurz vor der Schließung

Saisonale Statistiken sind nicht alleine dazu geeignet um exakte Timingentscheidungen zu treffen. Trotzdem sollte man diese bei Anlageentscheidungen nicht außer Acht lassen. Für den DAX schließt sich die positive Phase in den nächsten Tagen. Für August und September stehen dann eher unsichere statistische Phasen bevor. Das Verhalten der Marktteilnehmer deutet in den letzten Wochen bereits ebenfalls auf Unsicherheit hin, was bei den erneut wankelmütigen internationalen Aussagen auch nicht verwunderlich ist. Die im neutralen Bereich notierenden Indikatoren helfen derzeit auch nicht weiter. Somit kann aktuell nur von Tag zu Tag gedacht werden, da ohnehin kein klarer Trend zu erkennen ist. Jede neue Entwicklung wird in den Märkten sofort mit Auf- oder Abschlägen umgesetzt. Die weiterhin rückläufigen Umsätze zeigen die Zurückhaltung der Marktteilnehmer recht eindrucksvoll auf.
Dow Jones – Aufwärtstrend intakt, noch!
Damit aus der laufenden Korrekturbewegung kein neuer Abwärtstrend entsteht, sollte die nun erreichte latente Unterstützung gehalten werden. Die Indikatoren stehen kurz vor Kaufsignalen und dürften für ein Halten der besagten Unterstützung sorgen. Zudem halten sich die Umsätze relativ stabil, sodass auch genügend Marktteilnehmer an die Fortsetzung des Trends glauben sollten.

Gold – Bodenbildung könnte sich ausweiten
Noch ist der Abwärtstrend bei Gold intakt. Allerdings weitet sich die Bodenbildung immer mehr aus. Die bislang wenig aussagekräftige Unterstützungszone gewinnt immer mehr an Tragkraft. Auch wenn noch keine Anzeichen für eine nachhaltige Trendwende nach oben zu erkennen sind, verbessert sich die Lage doch immer mehr. Die Indikatoren haben in den letzten Wochen Divergenzen gebildet, was auch auf ein Halten im jetzt erreichten Bereich hindeutet.

Öl – Ist der Anstieg nun beendet?
Öl Nordsee Brent Futures (verknüpft)
Die steile Anstiegsbewegung bei Öl ist mit dieser Intensität nicht mehr lange durchzuhalten. Die letzten beiden Handelstage zusammengefasst bilden derzeit einen Shooting-Star aus, der am Montag bestätigt werden könnte. In diesem Fall wäre eine Gegenbewegung bis in den Bereich der alten Widerstandszone zu erwarten. Auf die Indikatoren kann man sich in diesem Fall nicht verlassen, da bei einem solch starken Trend die Indikatoren meist Fehlsignale generieren. Eine Gegenbewegung auf den jüngsten Anstieg wird es aber nur geben, wenn sich die Lage im Nahen Osten wieder beruhigt und die Rhetorik wieder etwas zurückhaltender wird.

Bitcoin/USD – Noch immer nicht mehr, als ein Versuch
Der Bitcoin hat es noch immer nicht geschafft, die mögliche Bodenbildung abzuschließen. Vielmehr ist die Kryptowährung erneut im Widerstandsbereich gescheitert. Mit den aktuellen Verkaufssignalen bei den Indikatoren kommt nun wieder Druck auf, der die Währung erneut in den Bereich von 60.000 USD führen könnte. Ein solcher Rückgang würde aber noch immer keine Gefahr für die Bodenbildung bedeuten.

Quelle Charts: ProRealTime.com
Impressum
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