Technische Marktanalyse 30.03.
Ein erfahrener Analyst mit über 40 Jahren Bankpraxis und fast fünf Jahrzehnten Chart-Erfahrung gibt Einblicke in die aktuelle technische Marktbewertung.

Kurz zusammengefasst
- Analyse von Marktcharts und Trends
- Erfahrung aus über 40 Jahren Bankgeschäft
- Fast 50 Jahre Praxis in technischer Analyse
- Engagement in der VTAD Frankfurt
Technische Marktanalyse

Christoph Geyer (Jahrgang 1960) war über 41 Jahre im Bankgeschäft tätig und betreibt die Technische Analyse seit fast 50 Jahren. Als Ausbilder für angehende Technische Analysten und stellvertretender Regionalmanager engagiert er sich bei der VTAD (Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands) Frankfurt.
Im Jahr 2011 hat er den „Technischer Analysten Award“ der Börsenzeitung gewonnen. Geyer ist Buchautor und hat u.a. das Fachbuch „Einfach richtig Geld verdienen mit Technischer Analyse“ 2. Auflage (Wiley-Verlag) verfasst und betreibt einen Youtube-Kanal. Sein nächstes Buch „Survival Guide Börse“ ist erschienen. Das „Handbuch zyklische Börsenanalyse“ ist am 5. März 2025 erschienen.
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DAX – Wenn das nicht hält, wird es dramatisch

Auch wenn ich kein Freund von kraftvollen Worten bin, muss die aktuelle Lage doch realistische eingeordnet werden. Das erste Halten der schwachen Unterstützungszone konnte nicht veredelt werden. Der DAX ist zwar an die alte große Widerstandszone herangelaufen, hat hier aber einen Doji hinterlassen. Solche Dojis sind ein Zeichen für Unsicherheit bei den Marktteilnehmern. Diese äußerte sich dann auch umgehend mit erneuten Rückgängen. Nun ist der deutsche Leitindex wieder im Bereich der eher schwachen Unterstützung angekommen. In der kommenden Woche wird sich zeigen, ob diese gehalten werden kann. Die Indikatoren haben Divergenzen gebildet oder stehen kurz vor Kaufsignalen. Das würde für ein Halten sprechen. Wenn die Unterstützung allerdings nicht zu halten ist, sind deutlich niedrigere Notierungen zu befürchten. Wie in den vergangenen Wochen hängt viel daran, wie die weitere Entwicklung im Nahen Osten erfolgt. Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und damit auch auf die USA, sind nicht absehbar. Daher müsste es im Interesse aller sein, die Konflikte schnell beizulegen.
Dow Jones – Muss jetzt aufpassen
Seit dem Top im Februar, bei dem ein Shooting-Star und nahezu ein Doji hinterlassen wurde, ist der US-Leitindex auf dem Weg nach unten. Eine nennenswerte Erholung hat es seither nicht gegeben. Nun ist der Index im Bereich der Unterstützungszone angekommen, die im Sommer letzten Jahres als Widerstand gebildet wurde. Zuletzt sind die Umsätze nicht signifikant angestiegen, was deutlich macht, dass der Angebotsdruck nicht allzu hoch ist. Die Divergenzen und Kaufsignale bei den Indikatoren müssen nicht unbedingt für ein Halten in der aktuellen Situation ausreichen. Somit kommt auch beim Dow Jones dem Wochenstart eine besondere Bedeutung zu. Die Frage ist, wieviel die Entscheidungsträger in den USA bereit sind, in ihren eigenen Depots noch an der Börse zu verlieren.

Gold – Versucht an der Unterstützung einen Boden zu bilden
Nach dem parabolischen Höhenflug ist Gold in den Bereich einer nicht besonders tragfähigen Unterstützung angekommen. Vor einigen Tagen wurde eine Hammer-Umkehrformation generiert. Die Indikatorenkaufsignale konnte allerdings keine nachhaltige Aufwärtsbewegung generieren. So versucht Gold derzeit eine Bodenbildung zu entwickeln. Noch ist dies ein „zartes Pflänzchen“ welches jederzeit wieder eingehen könnte. Ein Unterschreiten der ohnehin nur schwachen Unterstützung, würde weitere Verluste nach sich ziehen.

Öl – Dreh- und Angelpunkt ist die Straße von Hormus
Öl Nordsee Brent Futures (verknüpft)
Bei Öl gibt es derzeit nur ein einziges Thema: Wann wird die Straße von Hormus wieder geöffnet? Die Auswirkungen der aktuellen Schließung auf die Weltwirtschaft sind an den Finanzmärkten deutlich zu spüren. Je länger sich der Konflikt hinzieht, umso größer werden die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sein. Die Nervosität der Marktteilnehmer ist in den letzten Wochen immer wieder durch sehr lange Schatten und Dochte zu erkennen. Die zwischenzeitliche Entspannung wurde sehr schnell wieder aufgegeben und der Preis steigt erneut in den jüngsten Topbereich. Die Indikatoren helfen derzeit nicht weiter. Es bleibt der Blick auf die kriegerischen Auseinandersetzungen und ein hoffentlich baldiges Ende dieser.
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Bitcoin/USD – Ausgeprägte Bodenbildung ohne aktuelle Kaufsignale
Der Hype um den Bitcoin weicht gerade den aktuellen Entwicklungen in der Welt. Bei solchen Unruhen, wird manchem offenbar klar, dass auch der Bitcoin kein sicherer Hafen für Investitionen darstellt. Die Unterstützungszone knapp unter 70.000 USD scheint sich derzeit als tragfähige zu erweisen. Die bevorstehenden Kaufsignale, bei den Indikatoren dürften eher zum Halten der Unterstützung dienen, als für eine Anstiegsbewegung.

Quelle Charts: ProRealTime.com
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