Tenaz Energy: 152,8 Prozent seit Juni 2025
Tenaz Energy steigert Produktion und Marge in Europa. Die Aktie verzeichnet ein Jahresplus von über 150 Prozent.

Kurz zusammengefasst
- Produktion steigt auf Rekordniveau
- Europäisches Gasgeschäft mit starken Margen
- Aktienkurs legt um 152 Prozent zu
- CCS-Projekt in den Niederlanden geplant
Tenaz Energy hat sich innerhalb weniger Jahre von einem kanadischen Nischenplayer zum größten Erdgasproduzenten der Niederlande gewandelt. Die Strategie geht auf. Anleger blicken auf eine Performance von über 150 Prozent innerhalb eines Jahres.
Produktion erreicht neues Niveau
Im ersten Quartal 2026 stieg die Produktion auf durchschnittlich 16.183 Barrel Öläquivalent pro Tag. Das entspricht einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorquartal. Vor allem die niederländischen Felder trieben das Wachstum an.
Diese Entwicklung glich natürliche Rückgänge bei den kanadischen Projekten in Zentral-Alberta aus. Dort ist das Unternehmen vor allem im Gebiet Leduc-Woodbend aktiv. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt das Fördervolumen deutlich höher. Grund dafür sind die umfangreichen Zukäufe des vergangenen Jahres.
Starke Margen in Europa
Der Börsenwert des Small-Caps kletterte auf rund 1,66 Milliarden kanadische Dollar. Parallel dazu profitierte das Unternehmen von steigenden Netto-Margen im europäischen Gasgeschäft. Die Aktie legte seit Juni 2025 um beeindruckende 152,8 Prozent zu.
Tenaz plant die nächste Dividendenausschüttung für Juli 2026. Das Management nutzt den freien Cashflow konsequent für eine aktionärsfreundliche Politik. Hinzu kommen regelmäßige Aktienrückkäufe über die Börse.
Das im Februar 2026 verlängerte Rückkaufprogramm finanziert Tenaz direkt aus den laufenden Barmitteln. Der Fokus liegt weiterhin auf der Übernahme und Entwicklung internationaler Öl- und Gasvorkommen.
Einstieg in die CO2-Speicherung
Tenaz blickt über das klassische Fördergeschäft hinaus. In den Niederlanden prüft der Konzern derzeit ein Projekt zur Kohlenstoffspeicherung (CCS). Erste Planungsarbeiten für das Vorhaben mit dem Namen L10 laufen bereits.
Ingenieure führen dafür aktuell technische Vorstudien durch. Diese Diversifizierung könnte langfristig neue Einnahmequellen erschließen. Im August 2026 folgen die nächsten Quartalszahlen. Diese geben Aufschluss über die Profitabilität der jüngsten Zukäufe und den Fortschritt der europäischen Projekte.
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