Teradyne Aktie: Erholung der Chip-Ausrüster?
Der Umsatz kletterte im dritten Quartal 2026 um 70 Prozent; für das Folgequartal prognostiziert Teradyne 1,25 bis 1,35 Milliarden Dollar.

Kurz zusammengefasst
- Aktie gewinnt im Branchenaufschwung 3,5 Prozent
- Drittes Quartal bringt 1,31 Milliarden Dollar Umsatz
- Teradyne plant FormFactor-Beteiligung über 300 Millionen Dollar
- Direktorin meldet Verkauf von 166 Aktien
Teradyne legte am Freitag im Umfeld einer breiten Erholung der Halbleiterausrüster um 3,5% zu. Medienberichten zufolge machten KI-Aktien einen Teil ihrer zweitägigen Verluste wett; auch mehrere Ausrüsterwerte erholten sich. Eine neue Unternehmensmeldung war dabei nicht als Auslöser der Bewegung benannt.
Beteiligung und Geschäftsausblick
Teradyne bekräftigte am 30. Oktober im Quartalsbericht die geplante Minderheitsbeteiligung an FormFactor über 300,0 Millionen $. Die Beteiligung soll keinen beherrschenden Einfluss vermitteln und ist mit einer Kooperationsvereinbarung verbunden. Den Abschluss erwartete Teradyne für das vierte Quartal 2026.
Die am 27. Oktober veröffentlichten Geschäftszahlen wiesen für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 1,31 Milliarden $ aus. Gegenüber dem Vorjahr entsprach das einem Wachstum von 70%.
In den Bereichen Memory und Integrated Systems Test erzielte Teradyne Rekordumsätze. Teradyne Robotics erreichte nach Unternehmensangaben die Profitabilität. Der verwässerte Gewinn je Aktie außerhalb der Rechnungslegung nach GAAP betrug 2,29 $.
Für das vierte Quartal 2026 stellte Teradyne einen Umsatz zwischen 1.250 Millionen $ und 1,35 Milliarden $ in Aussicht. Beim verwässerten Nicht-GAAP-Gewinn je Aktie lag die Prognosespanne zwischen 1,95 $ und 2,25 $.
Aktienmeldungen mit unterschiedlichem Hintergrund
Eine am Donnerstag veröffentlichte Pflichtmitteilung betraf Finanzchefin Michelle Turner. Teradyne behielt am Dienstag bei der Unverfallbarkeit von Restricted Stock Units insgesamt 818 Aktien ein, um Steuerverpflichtungen zu erfüllen. Die Meldung wies keinen Verkauf am offenen Markt aus.
Direktorin Mercedes Johnson meldete dagegen am Dienstag den Verkauf von 166 Aktien vom 2. November. Das Geschäft erfolgte unter einem Verkaufsplan nach Rule 10b5-1, der am 4. März beschlossen worden war.
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