Terawulf Aktie: AI‑Wende?

Terawulf-Aktie profitiert von einem Analysten-Upgrade und gesicherter Finanzierung für neue KI-Rechenzentren, trotz eines jüngsten Quartalsverlusts.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktie steigt nach Analysten-Upgrade auf Outperform
  • Finanzierung für neues KI-Rechenzentrum gesichert
  • Umsatzwachstum durch erste HPC-Mieteinnahmen
  • Pipeline für Hochleistungsrechenzentren umfasst 646 MW

Die Aktie von Terawulf legte gestern deutlich zu und schloss bei 12,63 $ (+9,92 %). Auslöser waren ein hochrangiges Analysten-Upgrade sowie die Ankündigung projektbezogener Finanzierungen für neue Hochleistungsrechenzentren (HPC) für KI‑Anwendungen. Ist das der Beginn einer nachhaltigen Neuausrichtung hin zu AI‑Infrastruktur?

Wichtige Fakten
– Schlusskurs gestern: 12,63 $, zuvor 11,49 $
– Analysten-Upgrade durch KBW: „Market Perform“ → „Outperform“ (Stephen Glagola)
– Sichtbare HPC‑Pipeline: 646 MW (laut KBW)
– Projektfinanzierung für neues 168‑MW‑HPC‑Projekt bestätigt
– Q3/2025: Verlust 1,13 $ je Aktie (Erwartung: −0,04 $); Umsatz +86,9 % auf 50,58 Mio. $; erste HPC‑Mieterträge 7,2 Mio. $

Terawulf

US88080T1043
-
Heute: -
7 Tage: -

Upgrade und Finanzierung

Die Hauptursache für den Kursanstieg war eine Studie der Investmentbank Keefe, Bruyette & Woods. KBW hob Terawulf auf „Outperform“ und verwies auf die beschleunigte Umstellung von reinem Bitcoin‑Mining auf HPC‑Leasing und AI‑Rechenzentren. In der Studie nennt die Bank eine 646‑MW‑Pipeline, die für 2026–2027 wesentlich höhere Ergebnis‑Perspektiven bringen soll.

Parallel dazu bestätigte Terawulf die Platzierung projektbezogener Finanzierungen für ein neues 168‑MW‑HPC‑Vorhaben. Diese Mittel sind für den Bau eines AI‑Rechenzentrums vorgesehen und werden von Analysten als wichtiger Schritt zur Reduzierung des Ausführungsrisikos beim Kapazitätsaufbau an den Standorten Lake Mariner und Abernathy gewertet.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Terawulf?

Zahlen und Ausblick

Die Rally steht im Kontrast zum jüngsten Quartalsergebnis: Terawulf meldete im November einen Verlust von 1,13 $ je Aktie und verfehlte damit deutlich die Konsenserwartung. Zugleich stieg der Umsatz jedoch um 86,9 % auf 50,58 Mio. $, getragen von ersten HPC‑Mieteinnahmen in Höhe von 7,2 Mio. $ vom Lake‑Mariner‑Campus.

Der aktualisierte Konsens geht davon aus, dass HPC‑Leasing bis Ende 2026 mehr als zwei Drittel der Erlöse ausmachen könnte. Nach dem Kursanstieg verbesserte sich die technische Lage; die Aktie durchbrach mehrere gleitende Durchschnitte. Das Analystensentiment lautet derzeit überwiegend positiv: 12 von 15 großen Analysten sehen „Buy“ bzw. „Strong Buy“, einer empfiehlt „Sell“. Als nächster Meilenstein gelten die Quartalszahlen, die für Ende Februar oder März 2026 erwartet werden. Kurzfristig ist entscheidend, ob die Aktie das gestern etablierte Unterstützungsniveau bei rund 12,50 $ halten kann.

Kurzfristige Zusammenfassung
Die kombinierte Wirkung aus KBW‑Upgrade und abgesicherter Projektfinanzierung verringert erkennbare Ausführungsrisiken und erklärt die Kursbewegung. Ob daraus eine nachhaltige Neuausrichtung wird, hängt von der operativen Umsetzung (insbesondere der Fertigstellung und Vermietung von Abernathy) und den anstehenden Quartalszahlen Ende Februar/März 2026 ab. Wenn die Projekte planmäßig geliefert werden und die HPC‑Erlöse wachsen, könnte die positive Neubewertung anhalten; bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen, droht eine Rückkehr unter die 12,50‑$‑Marke.

Terawulf-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Terawulf-Analyse vom 3. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Terawulf-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Terawulf-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Terawulf: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Weitere Artikel zu Terawulf

Neueste News

Alle News

Terawulf Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten