Tesla steht Anfang Februar 2026 vor einer historischen Zäsur. Erstmals in der Unternehmensgeschichte musste der E-Auto-Pionier einen jährlichen Umsatzrückgang vermelden, während der Gewinn förmlich kollabierte. Während CEO Elon Musk die Flucht nach vorn in Richtung KI und Robotaxis antritt, zeigt das klassische Autogeschäft alarmierende Schwächeanzeichen. Anleger stehen vor der Herausforderung, die neuen Realitäten jenseits der einstigen Wachstumsgarantien einzuordnen.
Das Ende der endlosen Wachstumsstory
Die Bilanz für das Jahr 2025 markiert einen Wendepunkt. Mit einem Umsatz von rund 94,8 Milliarden US-Dollar verzeichnete Tesla einen Rückgang von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Was für andere Autobauer eine Delle wäre, ist für die erfolgsverwöhnten Tesla-Aktionäre ein Novum.
Noch drastischer sieht es beim Ergebnis aus: Der Nettogewinn brach um fast 46 Prozent auf 3,8 Milliarden US-Dollar ein. Verantwortlich hierfür ist primär das Kerngeschäft. Die Erlöse im Automobilsektor schrumpften um etwa 10 Prozent, während die Auslieferungen mit 1,6 Millionen Fahrzeugen um 9 Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen. Einziger Lichtblick war die Energiesparte, die um 27 Prozent zulegte und den Absturz zumindest teilweise abfederte.
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Konkurrenzdruck verschärft sich
Der Start in das Jahr 2026 deutet bislang keine Entspannung an. Besonders die Absatzzahlen aus Großbritannien sorgen für Unruhe: Im Januar brachen die Verkäufe dort um mehr als 57 Prozent ein. Marktbeobachter führen dies auf den massiven Wettbewerbsdruck durch chinesische Hersteller wie BYD und MG zurück, die in Europa zunehmend Marktanteile erobern.
Alles auf eine Karte: Die KI-Wette
Angesichts des schwächelnden Kerngeschäfts lenkt das Management den Fokus radikal um. Die Produktion des „Cybercab“ Robotaxis soll noch in diesem Jahr anlaufen. Gleichzeitig halten sich Spekulationen über eine mögliche strukturelle Verknüpfung von Tesla mit Elon Musks anderen Unternehmungen wie SpaceX und xAI. Offiziell liegt der Fokus jedoch auf dem Ausbau der KI-Infrastruktur und humanoiden Robotern.
Die Aktie reagierte auf diese Gemengelage mit deutlichen Verlusten und notiert aktuell bei rund 406 US-Dollar, was einem Rückgang von über 17 Prozent gegenüber dem 52-Wochen-Hoch entspricht. Da das Management steigende Ausgaben für die KI-Offensive angekündigt hat, bleibt der Druck auf die Margen hoch. Der Erfolg der Aktie hängt nun maßgeblich davon ab, ob die autonomen Technologien schnell genug skalieren können, um die Erosion im klassischen Fahrzeuggeschäft zu kompensieren.
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