Tesla steht vor rechtlichen und strategischen Herausforderungen. Ein US-Gericht bestätigte ein Millionen-Urteil wegen eines tödlichen Unfalls mit Autopilot-System – während der Konzern gleichzeitig mit aggressiven Preisnachlässen beim Cybertruck und einer radikalen Software-Umstellung versucht, das Geschäft anzukurbeln.
Gericht weist Einspruch zurück
Am 20. Februar 2026 lehnte ein US-Bundesgericht Teslas Berufung gegen ein Jury-Urteil in Höhe von 243 Millionen Dollar ab. Das Urteil steht im Zusammenhang mit einem tödlichen Unfall aus dem Jahr 2019, bei dem ein Fahrzeug mit aktiviertem Autopilot-System verunglückte.
Die Geschworenen hatten Tesla eine Mitschuld von 33 Prozent zugesprochen. Das nun bestätigte Urteil umfasst rund 43 Millionen Dollar Schadensersatz und 200 Millionen Dollar Strafschadenersatz. Laut Gerichtsakten hatte Tesla zuvor ein außergerichtliches Vergleichsangebot über 60 Millionen Dollar ausgeschlagen.
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Cybertruck-Rabatte und Software-Wende
Zeitgleich justiert Tesla seine Produktstrategie: Der Konzern führte ein neues Dual-Motor-Modell des Cybertruck zum Basispreis von 59.990 Dollar ein. CEO Elon Musk kündigte auf der Plattform X an, dass dieser Preis nur für zehn Tage gelten wird. Das Spitzenmodell „Cyberbeast“ wurde auf 99.990 Dollar reduziert.
Parallel dazu vollzieht Tesla eine grundlegende Änderung beim Vertrieb seiner Fahrassistenz-Software. Die Full Self-Driving-Funktion ist in den USA ab sofort ausschließlich im Abo-Modell verfügbar – die Option zum Einmalkauf entfällt. Bis April 2026 soll diese Umstellung auch in weiteren Märkten wie Australien und Neuseeland erfolgen.
Milliarden für autonomes Fahren
Die Maßnahmen fallen in eine Phase massiver Investitionen. Tesla hat angekündigt, 2026 mehr als 20 Milliarden Dollar in den Ausbau der autonomen Technologie zu stecken. Im April 2026 soll die kontinuierliche Serienproduktion des „Cybercab“-Robotaxis anlaufen – ein Projekt, das den Konzern langfristig vom reinen Fahrzeughersteller zum Mobilitätsdienstleister transformieren soll.
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