Tesla weitet sein Angebot aus: Eine erweiterte Version des Model Y mit sechs Sitzen hat die Zulassung für Australien erhalten. Parallel dazu muss der Konzern in den USA eine juristische Niederlage in Millionenhöhe hinnehmen – es geht um einen tödlichen Unfall mit aktiviertem Autopilot-System.
Größeres Model Y für Down Under
Die australischen Behörden haben am 23. Februar 2026 grünes Licht für das sogenannte „Model Y L“ gegeben. Die Langversion des SUV bietet eine dritte Sitzreihe und Platz für sechs Personen. In der zweiten Reihe sind zwei separate „Captain’s Chairs“ vorgesehen.
Um den zusätzlichen Raum zu schaffen, verlängerte Tesla den Radstand um 150 Millimeter auf insgesamt 3.040 Millimeter. Die Gesamtlänge wächst um 177 Millimeter auf knapp fünf Meter. Technisch setzt die australische Variante auf Allradantrieb mit Dual-Motor-Setup und einer Leistung von 378 Kilowatt. Die Batterie entspricht vermutlich der des Standard-Modells Long Range mit rund 84 Kilowattstunden Kapazität.
Ein konkreter Verkaufsstart wurde noch nicht kommuniziert. Üblicherweise folgt dieser einige Monate nach behördlichen Freigaben.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Tesla?
Autopilot-Urteil bestätigt
Zeitgleich bestätigte ein US-Bundesrichter in Miami eine Jury-Entscheidung vom August 2025. Tesla wurde zu 243 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt – 33 Prozent Mitverantwortung an einem tödlichen Crash aus dem Jahr 2019, bei dem das Autopilot-System aktiv war.
Tesla hatte argumentiert, allein der Fahrer trage die Schuld und die Assistenztechnik sei nicht fehlerhaft. Das Gericht sah das anders und wies den Antrag auf Aufhebung des Urteils zurück. Der Konzern kündigte Berufung an.
Strategischer Umbau läuft
Die Produkterweiterung in Australien erfolgt vor dem Hintergrund einer größeren Neuausrichtung. Ende Januar hatte Tesla angekündigt, die Fertigung der Modelle S und X im zweiten Quartal 2026 einzustellen. Die frei werdenden Kapazitäten sollen für die Produktion des humanoiden Roboters Optimus genutzt werden. Langfristig strebt das Unternehmen eine Million Einheiten pro Jahr aus dem Werk Fremont sowie einer geplanten Fabrik in Texas an.
Tesla-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Tesla-Analyse vom 23. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Tesla-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Tesla-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Tesla: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
