Tesla liefert Fakten für seine ambitionierte Zukunftsvision. In Austin, Texas, starten erstmals offiziell Robotaxi-Fahrten ganz ohne menschlichen Sicherheitsfahrer – ein technischer Schritt, auf den CEO Elon Musk lange hingearbeitet hat. Während das klassische Autogeschäft schwächelt und der Aktienkurs zuletzt deutlich nachgab, stellt sich für Anleger die zentrale Frage: Kann dieser technologische Durchbruch die Stimmung nachhaltig drehen?
Weg vom reinen Autobauer
Die Bestätigung am Donnerstag, dass Tesla nun unbeaufsichtigte autonome Fahrten durchführt, markiert einen entscheidenden Punkt in der Unternehmensgeschichte. Bislang war bei allen Tests auf öffentlichen Straßen ein menschlicher Überwacher an Bord notwendig. Der Verzicht darauf signalisiert, dass Teslas interne Daten nun die Sicherheitsanforderungen für den kommerziellen Einsatz erfüllen.
Marktbeobachter werten dies als Beweis dafür, dass sich Tesla zunehmend von einem reinen Fahrzeughersteller zu einem breiter aufgestellten KI- und Robotik-Konzern wandelt. Die Börse reagierte zunächst positiv auf die Nachricht, da Anleger darin konkrete Fortschritte für zukünftige Einnahmequellen jenseits des reinen Fahrzeugverkaufs sehen.
Hoffen auf Europa und China
Zusätzlichen Rückenwind erhielt die Meldung durch Aussagen von Elon Musk auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Der CEO stellte in Aussicht, dass die behördliche Genehmigung für das „Full Self-Driving“ (FSD) System in Europa und China bereits im nächsten Monat erfolgen könnte. Eine Zulassung in diesen Schlüsselmärkten würde den Weg für hochmargige Software-Abonnements ebnen.
Flankiert wird die Strategie durch neue Partnerschaften: Der KI-Versicherer Lemonade kündigte eine Kooperation mit Tesla an. Geplant ist eine spezielle Police, die bei aktiviertem FSD günstigere Tarife bietet – ein Indikator für das sinkende Risiko durch die autonome Steuerung.
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Gemischte Signale vor den Zahlen
Der technische Erfolg kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Fundamental steht das Kerngeschäft unter Druck: Im vierten Quartal 2025 sanken die Auslieferungen um 16 Prozent auf 418.227 Fahrzeuge, belastet durch wegfallende Steuergutschriften und härteren Wettbewerb. Lichtblick bleibt die Energiesparte, die mit 14,2 GWh an installierten Speichern einen neuen Rekord aufstellte.
Die Diskrepanz zwischen Zukunftsvision und aktueller Marktrealität spiegelt sich im Kurs wider. Die Aktie verlor auf Sicht von 30 Tagen rund 19 Prozent und notierte zum Handelsschluss am Donnerstag bei 392,90 Euro. Der technische Meilenstein in Texas dient nun als wichtiges Argument, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.
Ausblick: Fokus auf den 28. Januar
Der nächste entscheidende Impuls steht unmittelbar bevor. Am Mittwoch, den 28. Januar 2026, legt Tesla nach Börsenschluss seine Finanzergebnisse vor. Analysten werden im anschließenden Call besonders auf Details zur Ausweitung des Robotaxi-Dienstes über Austin hinaus sowie auf die Margenentwicklung achten. Zudem wird erwartet, dass das Management konkrete Zeitpläne für die behördlichen Genehmigungsverfahren in Übersee nennt.
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