Tesla: Model S und X werden eingestellt
Tesla beendet die Produktion von Model S und X, um Platz für den humanoiden Roboter Optimus zu schaffen. Der Konzern investiert zudem in SpaceX.

Kurz zusammengefasst
- Ende für Model S und X
- Fokus auf Roboter Optimus
- Quartalszahlen übertreffen Erwartungen
- Zwei Milliarden für SpaceX
Tesla baut sein Stammwerk in Kalifornien radikal um. Der Konzern opfert dafür seine ältesten Fahrzeugreihen. Die Produktion von Model S und Model X läuft aus. Das Ziel: Platz für den humanoiden Roboter Optimus schaffen. Tesla wandelt sich endgültig vom Autobauer zum Robotik-Konzern.
Roboter statt Luxusautos
Das Management bestätigte den Strategiewechsel mit den Zahlen zum ersten Quartal 2026. Tesla rüstet die Fabrik in Fremont umfassend um. Spätestens im August 2026 soll die Massenproduktion der dritten Optimus-Generation starten. Langfristig plant das Unternehmen eine Kapazität von bis zu einer Million Robotern pro Jahr.
Parallel dazu legte der Konzern gemischte Quartalszahlen vor. Der Umsatz stieg zwar auf 22,38 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld allerdings etwas mehr erwartet.
Beim Ertrag übertraf Tesla die Schätzungen deutlich. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:
* Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 0,41 US-Dollar.
* Die Bruttomarge im Autobereich erholte sich auf 19,2 Prozent.
* Der freie Cashflow lag bei 1,4 Milliarden US-Dollar.
Niedrigere Materialkosten stützten die Marge im abgelaufenen Quartal. Der starke Cashflow profitierte teilweise von Sondereffekten. Der Konzern löste Garantierückstellungen auf und erhielt Rabatte auf Energietarife.
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Einstieg bei SpaceX
Ein weiteres Detail aus dem Quartalsbericht betrifft SpaceX. Tesla investiert zwei Milliarden US-Dollar in das Raumfahrtunternehmen. Dieser Schritt erfolgt kurz vor dem erwarteten Börsengang von SpaceX im Juni 2026. Hinzu kommen zwei Milliarden US-Dollar für die interne Entwicklung von KI-Hardware.
Insgesamt hält der Vorstand an massiven Investitionen fest. Das Budget für das Gesamtjahr 2026 bleibt bei 25 Milliarden US-Dollar. Das Geld fließt primär in KI-Rechenzentren, eine neue Chip-Fabrik und die Produktionslinien für Roboter.
Aktionäre reagieren verhalten auf den Umbruch. Die Aktie pendelte zuletzt zwischen 375 und 387 US-Dollar. Der teure Fabrikumbau birgt kurzfristige Risiken. Für die nächste Phase der Unternehmensbewertung gibt es nun ein klares Datum. Der geplante Produktionsstart der Optimus-Roboter im Spätsommer 2026 wird zum entscheidenden Katalysator.
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