The Trade Desk Aktie: 750 Millionen Dollar Q2-Guidance
The Trade Desk überzeugt mit Umsatzwachstum, leidet aber unter Gewinnrückgang und hohem Kursverlust seit Jahresbeginn.
Kurz zusammengefasst
- Umsatzplus von zwölf Prozent
- Nettogewinn sinkt deutlich
- Analysten uneins über Aktie
- Insider verkaufen Aktienanteile
The Trade Desk hat eine turbulente Woche hinter sich. Der Aktienkurs stürzte seit Anfang Mai um rund 15 Prozent ab. Erst am Freitag stoppte die Talfahrt – mit einem Plus von knapp sechs Prozent auf 18,15 Euro. Doch der Erholungstag ändert wenig am Gesamtbild: Gemessen am 52-Wochen-Hoch von 77,60 Euro notiert die Aktie mehr als 76 Prozent tiefer. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf über 43 Prozent.
Ein Hoffnungsschimmer? Die Quartalszahlen zum ersten Quartal 2026 liefern durchaus positive Signale. Der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf 689 Millionen Dollar. Das Management gibt einen zuversichtlichen Ausblick: Im zweiten Quartal soll der Umsatz bei mindestens 750 Millionen Dollar liegen, das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) bei rund 260 Millionen.
Gewinnrückgang belastet die Stimmung
Doch die Kehrseite: Der Nettogewinn fiel von 50,7 auf 40 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie sank von zehn auf acht Cents. Hinzu kommen Margensorgen. Das bereinigte EBITDA erreichte zwar 30 Prozent, aber Analysten fragen sich, ob dieser Wert unter wachsendem Wettbewerbsdruck halten wird.
Die technischen Kennzahlen untermauern die Skepsis. Der Aktienkurs notiert rund 13 Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt, zum 200-Tage-Durchschnitt klafft ein Minus von über 50 Prozent. Der RSI liegt mit 52 Punkten im neutralen Bereich – weder überkauft noch überverkauft. Die annualisierte Volatilität von 55 Prozent spricht für anhaltende Unsicherheit.
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Gemischte Analystenstimmen
Die Analystengemeinde bleibt gespalten. Ein Teil der Experten verweist auf das starke Geschäft mit Connected TV und neue KI-Initiativen, darunter eine Partnerschaft mit Stagwell. Andere sehen Risiken durch Margendruck und zunehmende Konkurrenz im Werbetechnologie-Sektor. Von 37 befragten Analysten raten 14 zum Kauf, während das quantitative Rating mit 1,48 von 5 Punkten klar in Richtung „Strong Sell“ tendiert.
Hinzu kommt: Insider haben in den vergangenen drei Monaten Aktien im Wert von 4,7 Millionen Dollar netto verkauft. Das wiegt schwerer als der milliardenschwere Rückkauf: Das Unternehmen hat allein im ersten Quartal eigene Aktien im Wert von 164 Millionen Dollar zurückgekauft. Für weitere Käufe stehen noch 327 Millionen Dollar zur Verfügung.
Die entscheidende Frage: Reichen die optimistischen Umsatzprognosen – das Unternehmen peilt bis 2029 einen Umsatz von 3,9 Milliarden Dollar an – um die Gewinnsorgen zu übertünchen? Der Markt wird in den kommenden Wochen genau beobachten, ob die Unterstützung bei rund 17 Euro hält. Ein Bruch dieser Marke könnte den Abverkauf beschleunigen.
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