The Trade Desk Aktie: Freispruch im Milliarden-Streit!
Omnicom Media Group findet keine Unregelmäßigkeiten bei The Trade Desk, während Publicis weiterhin kritisiert. Die Aktie erholt sich leicht, bleibt aber deutlich im Abwärtstrend.

Kurz zusammengefasst
- Omnicom entlastet The Trade Desk nach Prüfung
- Publicis Groupe rät weiterhin zur Vorsicht
- Aktie erholt sich von Tiefstständen
- CEO investiert Millionen in eigene Aktien
Die Papiere von The Trade Desk erholen sich spürbar von ihren mehrjährigen Tiefständen. Innerhalb von sieben Tagen kletterte der Kurs um über 13 Prozent auf 22,76 US-Dollar. Hinter den Kulissen tobt derweil ein handfester Streit um die Abrechnungspraktiken der Werbeplattform. Zwei der größten globalen Agenturnetzwerke kommen dabei zu völlig gegensätzlichen Ergebnissen.
Omnicom widerspricht Publicis
Im Zentrum der Debatte steht die Frage der Transparenz. Die Omnicom Media Group hat nun eine unabhängige Überprüfung ihrer Partnerschaft mit The Trade Desk abgeschlossen. Das Ergebnis: Die Prüfer fanden keinerlei Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Rechnungsstellung oder vertragliche Probleme.
Das ist ein harter Kontrast zur Haltung der französischen Publicis Groupe. Diese hatte ihren Kunden kürzlich geraten, die Zusammenarbeit mit The Trade Desk zu meiden. Ein externer Berater hatte zuvor angebliche Doppelbelastungen bei den Gebühren bemängelt. Omnicom beauftragte daraufhin eine der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, um die Vorwürfe unabhängig zu klären.
Erholung im Bärenmarkt
Die positiven Nachrichten von Omnicom stützen den jüngsten Kursaufschwung. Mit 22,76 US-Dollar notiert die Aktie wieder knapp sechs Prozent über ihrer 50-Tage-Linie. Ein echter Trendwechsel sieht allerdings anders aus.
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Auf Jahressicht steht immer noch ein Minus von rund 48 Prozent auf der Anzeigetafel. Vom 52-Wochen-Hoch bei 77,60 US-Dollar ist das Papier meilenweit entfernt. Der Abstand zur langfristigen 200-Tage-Linie beträgt fast 40 Prozent. Der übergeordnete Abwärtstrend bleibt damit intakt.
CEO investiert massiv
Der Vorstandschef nutzt die niedrigen Kurse für einen massiven Einstieg. Jeff Green kaufte in den vergangenen Monaten sechs Millionen Aktien. Er investierte dafür schätzungsweise 148 Millionen US-Dollar. Das signalisiert enorme Überzeugung auf dem aktuellen Preisniveau.
In den kommenden Wochen legt The Trade Desk seine Quartalszahlen vor. Dann muss das Management konkrete Daten zur Nachfrageentwicklung liefern. Hält der Gegenwind durch Agenturen wie Publicis an, dürfte der aktuelle Kursaufschwung schnell wieder abebben. Gelingt es hingegen, weitere Partner wie Omnicom von der eigenen Transparenz zu überzeugen, rückt die 200-Tage-Linie als nächstes technisches Ziel in den Fokus.
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