The Trade Desk Aktie: Q2-Guidance unter 771 Millionen
The Trade Desk verfehlt Gewinnerwartungen und gibt verhaltenen Ausblick. Analysten reagieren mit Herabstufungen und Kurszielsenkungen.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz leicht über Erwartungen
- Gewinn verfehlt Prognose deutlich
- Schwacher Ausblick für zweites Quartal
- Analysten senken Einstufungen und Kursziele
The Trade Desk hat ein Problem mit der Geschwindigkeit. Während der Umsatz im ersten Quartal noch leicht über den Erwartungen lag, schickte eine schwache Prognose die Aktie auf Talfahrt. Anleger reagieren empfindlich auf Anzeichen, dass der Ad-Tech-Spezialist an Schwung verliert.
Schwache Prognose belastet den Kurs
Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 689 Millionen Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten knapp.
Beim Gewinn enttäuschte The Trade Desk jedoch deutlich. Mit 0,08 Dollar je Aktie blieb das Ergebnis weit hinter den prognostizierten 0,32 Dollar zurück. Die bereinigte EBITDA-Marge sank im Vergleich zum Vorjahr auf 30 Prozent.
Für das laufende zweite Quartal rechnet das Management mit einem Umsatz von mindestens 750 Millionen Dollar. Marktbeobachter hatten im Schnitt mit 771 Millionen Dollar kalkuliert. Diese Differenz nährt Sorgen vor Marktanteilsverlusten gegenüber geschlossenen Plattformen und Retail-Media-Netzwerken.
Analysten von Oppenheimer und KeyBanc senkten daraufhin ihre Einstufungen. Wells Fargo und die Bank of America reduzierten ihre Kursziele, während die Aktie in Richtung ihres Jahrestiefs rutschte.
CEO weist Kritik zurück
Jeff Green versuchte in einer Telefonkonferenz zu beruhigen. Der CEO bezeichnete die öffentlich diskutierten Differenzen mit der Publicis Groupe als „überdramatisiert“. Die Verhandlungen mit dem Werberiesen laufen weiter.
Seit 2018 habe man mit dem Partner Geschäfte in Milliardenhöhe abgewickelt. Berichte über eine gescheiterte Prüfung wies Green zurück. Er betonte, dass die langfristigen Wachstumstreiber intakt seien.
Trotz des Kursdrucks halten Häuser wie Needham an ihrer Kaufempfehlung fest. Sie setzen auf die starke Positionierung bei vernetztem Fernsehen (CTV) und Investitionen in künstliche Intelligenz. Parallel dazu kaufte das Unternehmen im ersten Quartal eigene Aktien für 164 Millionen Dollar zurück.
Ein prominenter Abgang sorgt für zusätzliche Bewegung im Management. Strategiechefin Samantha Jacobson wechselt zu OpenAI, um dort die Monetarisierung von Partnerschaften zu leiten. Sie bleibt The Trade Desk jedoch als Mitglied des Aufsichtsrats erhalten.
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