The Trade Desk: Wedbush hebt auf Neutral
Wedbush Securities verbessert die Einstufung von The Trade Desk auf Neutral. WM 2026 und politische Werbung als mögliche Wachstumstreiber.

Kurz zusammengefasst
- Hochstufung von Underperform auf Neutral
- Fußball-WM und Wahlwerbung als Impulse
- Umsatzprognose bei 678 Millionen Dollar
- Aktie notiert 74 Prozent unter Höchststand
Kurz vor den Quartalszahlen dreht die Stimmung an der Wall Street leicht. Wedbush Securities hat The Trade Desk von „Underperform“ auf „Neutral“ hochgestuft und ein Kursziel von 23 Dollar gesetzt. Kein Jubel, aber immerhin kein Gegenwind mehr von dieser Seite.
Weltmeisterschaft und Politikwerbung als Hoffnungsträger
Die Analysten begründen den Schritt mit zwei konkreten Wachstumstreibern: die Fußball-WM 2026 und steigende Ausgaben im politischen Werbemarkt. Beide Faktoren könnten dem Unternehmen helfen, den Druck durch zunehmenden Wettbewerb abzufedern. Allerdings bleiben Risiken bestehen — darunter der Konkurrenzdruck durch Amazon und die möglichen Folgen eines Audits beim Agenturnetzwerk Publicis. Immerhin: Einen nennenswerten Abgang von Werbekunden verzeichnet die Plattform bislang nicht.
Quartalszahlen im Fokus
Die Erwartungen für das erste Quartal sind gedämpft. Analysten rechnen mit rund 678 Millionen Dollar Umsatz — ein Plus von etwa zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie dürfte mit rund 0,28 Dollar jedoch unter dem Vorjahreswert von 0,33 Dollar liegen. Das zeigt das Dilemma: Wachstum ja, aber mit schrumpfenden Margen.
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Strategisch arbeitet The Trade Desk an neuer Reichweite. Eine Partnerschaft mit DramaBox zielt auf den boomenden Markt für Kurzvideos, Integrationen mit Pacvue und Skai sollen das Commerce-Media-Geschäft stärken.
Aktie weit unter alten Höchstständen
Der Kurs spiegelt die Unsicherheit wider. Mit rund 20,60 Euro notiert die Aktie knapp 74 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn mehr als ein Drittel ihres Werts verloren. Der RSI von knapp 58 signalisiert weder Überkauf noch Panikverkäufe — die Aktie sucht ihre neue Mitte.
Ein Stabilitätsfaktor bleibt die Kundenbindung: Seit zwölf Jahren hält The Trade Desk eine Retentionsrate von über 95 Prozent. Ob das reicht, um nach den Quartalszahlen die Wende einzuleiten, hängt vor allem davon ab, wie das Management die Lage rund um Publicis und die großen Agenturpartnerschaften kommuniziert.
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