Thungela: 43,26 Prozent seit Jahresbeginn
Thungela schließt vierte Runde seines Lieferantenprogramms ab und stärkt damit die lokale Wirtschaft in den südafrikanischen Förderregionen.
Kurz zusammengefasst
- 49 Unternehmer schließen Programm erfolgreich ab
- Stärkung lokaler Firmen außerhalb des Bergbaus
- Aktie mit 43 Prozent Plus seit Jahresbeginn
- Hauptversammlung am 5. Juni in Johannesburg
Thungela Resources setzt bei der Einbindung der Gemeinden auf Kontinuität. Der südafrikanische Kohlekonzern hat die vierte Jahrgangsstufe seines Thuthukani-Programms für Unternehmens- und Lieferantenentwicklung abgeschlossen. Für das Unternehmen ist das mehr als ein PR-Termin. Es soll den Zulauf lokaler Firmen stärken und die wirtschaftliche Basis in den umliegenden Gemeinden breiter machen.
Bei der Feier am 21. Mai am Zibulo Colliery in Mpumalanga schlossen 49 Unternehmer das Programm erfolgreich ab. Thungela will damit kleine und mittlere Unternehmen fördern, die eigene Beschäftigung schaffen und das lokale Geschäftsnetz außerhalb des Bergbaus robuster machen. Das ist in einer Region wichtig, die stark von wenigen großen Arbeitgebern abhängt.
Mehr als Bergbau
Thungela betont seit Längerem einen Ansatz, der Sicherheit, operative Stärke und Kapitaldisziplin mit gesellschaftlichem Nutzen verbinden soll. Das passt auch zur Struktur des Konzerns. Neben den südafrikanischen Gruben wie Greenside, Khwezela, Zibulo, Mafube und Annea hält das Unternehmen eine 100-prozentige Beteiligung an der Ensham-Mine in Queensland. Dazu kommen Anteile an der Phola Coal Processing Plant und am Richards Bay Coal Terminal, einem wichtigen Exportknoten für südafrikanische Kohle.
Für Anleger ist das vor allem ein Hinweis darauf, wie Thungela sich in einem politisch und wirtschaftlich sensiblen Umfeld positioniert. Solche Programme ersetzen kein operatives Wachstum. Sie können aber helfen, Beziehungen in den Förderregionen zu stabilisieren und die lokale Zulieferbasis zu entwickeln.
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Aktie mit kräftigem Lauf
An der Börse zeigt sich das Papier weiter fest. Die Aktie notiert bei 7,06 Euro und hat seit Jahresbeginn 43,26 Prozent zugelegt. Auf Sicht von sieben Tagen steht ein Plus von 7,29 Prozent, auf 30 Tage sind es 0,28 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 9,18 Euro fehlt noch ein gutes Stück, über dem Tief vom Oktober liegt der Kurs aber deutlich.
Kurzfristig bleibt der Titel technisch auffällig: Der Kurs liegt unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 7,65 Euro, aber über dem 100-Tage-Durchschnitt von 6,66 Euro. Der RSI von 60,0 signalisiert keinen überhitzten Zustand. Die annualisierte Volatilität von 72,21 Prozent zeigt allerdings, dass der Wert weiter zu stärkeren Ausschlägen neigt.
Nächster Termin steht fest
Am 5. Juni folgt die Hauptversammlung in Johannesburg. Dort stimmen die Aktionäre im hybriden Format über ordentliche und besondere Beschlüsse ab. Für Thungela ist das der nächste feste Termin, an dem sich zeigt, wie das Unternehmen seine operative und gesellschaftliche Linie gegenüber den Anteilseignern begründet.
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