Thyssenkrupp Aktie: 7,49 Prozent Wochenverlust
Thyssenkrupp verzeichnet einen deutlichen Wochenrückgang und zählt zu den schwächsten MDAX-Werten. Technische Unterstützungslinien rücken in den Fokus.

Kurz zusammengefasst
- Wöchentlicher Kursrückgang von 7,5 Prozent
- Schwächster MDAX-Titel der Woche
- 50-Tage-Linie bei 10,36 Euro in Gefahr
- Langfristiger Trend noch intakt
Sieben Prozent in einer Woche — das ist kein normaler Rücksetzer. Thyssenkrupp gehörte in der abgelaufenen Handelswoche zu den schwächsten Titeln im MDAX und schloss am Freitag bei 10,51 Euro.
Deutliche Underperformance im Index
Der Wochenverlust von 7,49 Prozent trifft den Duisburger Konzern hart. Im MDAX-Vergleich findet sich Thyssenkrupp damit am unteren Ende — gemeinsam mit Salzgitter und United Internet. Auf der anderen Seite des Index erzielten Redcare Pharmacy und Nordex zweistellige Zuwächse.
Das Jahresbild bleibt trotzdem positiv. Seit Januar steht ein Plus von 8,61 Prozent zu Buche, über zwölf Monate sogar knapp 23 Prozent. Der aktuelle Rücksetzer zeigt aber, wie volatil der Titel ist: Die annualisierte Schwankungsbreite liegt bei gut 41 Prozent.
Technische Marken rücken in den Blick
Der 50-Tage-Durchschnitt bei 10,36 Euro ist nach dem Kursrutsch fast erreicht. Nur 1,43 Prozent trennen die Aktie noch von dieser Linie. Ein Unterschreiten würde den kurzfristigen Verkaufsdruck erhöhen.
Stabiler sieht es beim 200-Tage-Durchschnitt aus. Dieser liegt bei 10,04 Euro — der Abstand beträgt noch gut 4,6 Prozent. Solange der Kurs darüber notiert, gilt der langfristige Aufwärtstrend als intakt. Der RSI von 44 signalisiert dabei weder Überkauf noch Überverkauf.
Montag als erster Test
Am Montag zeigt sich, ob die Unterstützung bei 10,36 Euro hält. Fehlen unternehmenseigene Nachrichten, dürften die allgemeine Stimmung im Industriesektor und die Rohstoffpreise den Takt vorgeben. Das 52-Wochen-Tief von 7,10 Euro liegt zwar weit zurück. Das 52-Wochen-Hoch bei 13,24 Euro ist mit einem Abstand von rund 21 Prozent aber ebenfalls außer Reichweite.
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