ThyssenKrupp-Aktie: Der ganz große Irrtum!
Der Industriekonzern verzeichnet Kursgewinne dank maritimer Verteidigungssparte und geplanter TKMS-Börsennotierung, während auch der Bereich grüner Stahl Potenzial zeigt.

Kurz zusammengefasst
- Kurszuwachs nahe 10-Euro-Marke
- Maritime Rüstungssparte als Wachstumstreiber
- TKMS-Börsengang steigert Unternehmenswert
- Grüner Stahl als Zukunftschance
Einen schönen Gewinn feierte gestern die Aktie von ThyssenKrupp. Am Ende ging es um 1,1 % und an der Börse Xetra sogar um mehr als 2 % aufwärts. Die Notierungen erreichten einen Wert von 9,61 Euro und sind damit nahe an der Marke von 10 Euro. Ein erster Erfolg in der neuen Woche.
Trotz der jüngeren Irritiationen bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt, und die Aktie steht weiterhin im Fokus der Anleger. Die Rüstung macht es.
Die Dynamik um TKMS: Positiv
Ein zentraler Treiber für die positive Entwicklung ist die aktuelle Aufrüstungsdebatte in Deutschland und der EU. ThyssenKrupp hat eine Marine-Sparte TKMS, die Fregatten und U-Boote herstellt. Deshalb sind die Stahlwerker hier vorne mit dabei. Ohne eine Stärkung der maritimen Streitkräfte wird die geplante Aufrüstung nicht gelingen, und TKMS hat in diesem Bereich kaum Konkurrenz in Deutschland. Deshalb rückt die TKMS in den Focus.
Zudem wird die Sparte auch noch in diesem Jahr an die Börse gehen, war zu vernehmen. Dementsprechend passen die neuen Nachrichten. Die ThyssenKrupp bleibt hier zu mindestens 51 % beteiligt, profitiert also auch davon.
Auch der traditionelle Stahlsektor bietet noch Hoffnung. ThyssenKrupp plant die Produktion von grünem Stahl, eine Initiative, die zwar noch in den Kinderschuhen steckt, aber langfristig Potenzial birgt. Allerdings sind die Koalitionsverhandlungen in Berlin noch nicht so weit fortgeschritten, dass konkrete Maßnahmen ergriffen werden könnten. Dennoch ist dies ein Hoffnungsträger.
Trotz kurzfristiger Rückschläge bleibt der Trend also positiv und aufwärts gerichtet. Im laufenden Aufwärtstrend mit einem Vorsprung von über 100 % auf den GD200 gibt es wenig, das gegen den Titel spricht. Insofern bleiben 10 Euro als Ziel noch immer sichtbar.
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