Thyssenkrupp Aktie: Entscheidungswoche

Thyssenkrupp steht vor einer wichtigen Woche mit Hauptversammlung und laufenden Verhandlungen zur Zukunft der Stahlsparte mit Jindal Steel. Der Ausgang wird die Konzernstrategie prägen.

Kurz zusammengefasst:
  • Hauptversammlung mit Dividendenvorschlag am Freitag
  • Kritische Verhandlungen mit Jindal Steel laufen
  • Marinesparte TKMS ist eigenständig notiert
  • Erneute Aufnahme in CDP Climate A-List

Für Thyssenkrupp wird es ernst. Während am Freitag die Hauptversammlung ansteht, laufen im Hintergrund die Verhandlungen über die Zukunft der Stahlsparte. Nach dem gescheiterten Deal mit EPCG im Herbst sitzt nun Jindal Steel International am Verhandlungstisch. Der Ausgang dieser Gespräche könnte die Bewertung des gesamten Konzerns neu definieren.

Die wichtigsten Fakten:

Thyssenkrupp

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  • Hauptversammlung am 30. Januar in Bochum
  • Dividendenvorschlag: 0,15 Euro je Aktie
  • Verhandlungen mit Jindal Steel über Stahlsparte laufen
  • TKMS seit Oktober eigenständig an der Börse
  • Erneute Aufnahme in CDP Climate A-List

Was am Freitag auf dem Spiel steht

In Bochum treffen sich die Aktionäre zu einer Hauptversammlung, die mehr als Routine ist. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 0,15 Euro vor – ein bescheidener Betrag, der die anhaltenden Herausforderungen des Konzernumbaus widerspiegelt. Bei Zustimmung erfolgt die Auszahlung am 4. Februar.

Doch die Dividende ist Nebensache. Die eigentliche Brisanz liegt in der Frage, wie es mit der kapitalintensiven Stahlsparte weitergeht.

Der Jindal-Deal als Lackmustest

Seit dem Aus für das 50/50-Joint-Venture mit EPCG im Oktober sucht Thyssenkrupp einen neuen Partner. Der tschechische Investor hatte bereits 20 Prozent am Stahlgeschäft erworben, die weiterführende Partnerschaft scheiterte jedoch. Nun verhandelt das Management mit dem indischen Konzern Jindal Steel International.

Marktbeobachter werten diese Gespräche als kritischen Test für die Strategie, die Stahlproduktion langfristig eigenständig aufzustellen. Die grüne Transformation hin zu CO2-armem Stahl bindet Milliarden, bietet aber enormes Zukunftspotenzial. Ein tragfähiger Partner könnte die finanzielle Last verteilen.

Portfolio-Bereinigung schreitet voran

Abseits des Stahlgeschäfts treibt der Konzern den Umbau weiter. Die Marinesparte TKMS notiert seit Oktober eigenständig im Prime Standard, Thyssenkrupp hält aber die Mehrheit. Zudem prüft das Management Optionen für den Wälzlagerbereich Rothe Erde – ein weiterer Schritt zur Fokussierung auf die Kernkompetenzen.

Ein Lichtblick kommt von der Nachhaltigkeitsfront: Die Non-Profit-Organisation CDP bestätigte die Klimaschutzstrategie und nahm Thyssenkrupp erneut in die Climate A-List auf. Für ESG-fokussierte Investoren ein wichtiges Signal.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob das Management bei den Jindal-Verhandlungen eine Lösung findet, die den Stahlbereich stabilisiert, ohne die Unabhängigkeit komplett aufzugeben. Bis dahin bleibt die Aktie ein Spiegelbild der industriellen Transformation in Deutschland.

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