Die Transformation trägt Früchte: Thyssenkrupp profitiert massiv von der erfolgreichen Verselbstständigung der U-Boot-Sparte TKMS. Deren schneller MDAX-Aufstieg und mögliche Milliarden-Aufträge aus Kanada lassen Anleger die Bewertung der Muttergesellschaft komplett überdenken. Der Kurs durchbricht wichtige Marken.
Die wichtigsten Fakten:
– Aktie klettert auf 11,02 Euro und markiert neues Mehrjahreshoch
– TKMS-Beteiligung (51 Prozent) wird als Werttreiber neu bewertet
– Wochenplus von rund 6 Prozent unterstreicht Kaufdruck
– Barclays hebt Kursziel um 23 Prozent auf 9 Euro an
TKMS als Schlüssel zur Neubewertung
Der Börsengang der maritimen Sparte im Oktober 2025 entwickelt sich zum strategischen Coup. Seit der MDAX-Aufnahme im Dezember wird die 51-Prozent-Beteiligung transparent bewertet – und der Markt erkennt: Dieser Anteil allein rechtfertigt einen erheblichen Teil des aktuellen Börsenwerts von Thyssenkrupp.
Die schnelle Index-Inklusion zieht institutionelle Investoren an und sorgt für nachhaltige Nachfrage nach TKMS-Papieren. Diese positive Entwicklung strahlt direkt auf den Großaktionär ab. Hinzu kommen Spekulationen über einen möglichen Großauftrag für U-Boote in Kanada, der die gesamte Verteidigungssparte zusätzlich beflügelt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Thyssenkrupp?
Charttechnik bestätigt Trendwende
Mit dem Sprung über 11 Euro verlässt der Titel endgültig die mehrjährige Schwächephase. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief von 4,37 Euro beträgt mittlerweile über 150 Prozent. Auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte liegen deutlich hinter dem aktuellen Kursniveau – ein klassisches Signal für intakten Aufwärtstrend.
Selbst skeptische Analysten wie Barclays vollziehen eine Kehrtwende: Die Anhebung des Kursziels von 7,30 auf 9 Euro signalisiert ein Umdenken bei der Einschätzung der Entflechtungsstrategie. Dass die Aktie bereits über diesem neuen Ziel notiert, zeigt die Erwartung weiterer positiver Impulse.
Transformation wird Realität
Die erfolgreiche Verselbstständigung von TKMS demonstriert die Umsetzungsfähigkeit des Managements. Stille Reserven werden gehoben, der Konzern wird für Investoren transparenter. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob sich die Auftragsfantasie rund um Kanada konkretisiert und dem Momentum weiteren Schub verleiht.
Thyssenkrupp-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Thyssenkrupp-Analyse vom 23. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Thyssenkrupp-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Thyssenkrupp-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Thyssenkrupp: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

