Tilray: 14,2% Anstieg nach Cannabis-Reklassifizierung
Spekulation auf US-Neueinstufung und BrewDog-Übernahme beflügeln Tilray. Analysten sehen weiteres Potenzial, Insiderverkauf trübt Stimmung.

Kurz zusammengefasst
- Kursplus dank US-Regulierungsspekulationen
- Rekordaktivität an den Optionsmärkten
- Übernahme der Brauerei BrewDog abgeschlossen
- Insider verkauft sämtliche Aktienanteile
Cannabis-Aktien erleben einen neuen Frühling. Berichte über eine bevorstehende Neueinstufung durch das US-Justizministerium treiben die Kurse kräftig an. Tilray Brands führt diese Bewegung mit einem zweistelligen Plus an.
Spekulationen treiben das Handelsvolumen
Die Aktie kletterte zeitweise um über 14 Prozent. Besonders auffällig war die Aktivität am Optionsmarkt. Anleger kauften rund 45.000 Call-Kontrakte — fast doppelt so viele wie an einem gewöhnlichen Handelstag.
Roth Capital sieht weiteres Potenzial für das Papier. Die Analysten prognostizieren einen Kursanstieg von über 40 Prozent innerhalb eines Jahres. Parallel dazu warnen Experten vor einem technischen Widerstand bei acht US-Dollar.
Expansion in den Biermarkt
Tilray baut sein Geschäft mit Getränken massiv aus. Das Unternehmen kaufte für rund 33 Millionen Britische Pfund wesentliche Teile der insolventen Brauerei BrewDog. Damit übernimmt der Konzern die Marke, die Produktion und 29 Standorte im Vereinigten Königreich.
Die Übernahme sichert über 700 Arbeitsplätze. Indes mussten 38 Bars schließen. Tilray nutzt diesen Schritt, um sich unabhängiger vom schwankenden Cannabis-Markt aufzustellen.
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Insiderverkäufe bremsen die Euphorie
Ein fader Beigeschmack bleibt. Direktor David G. Hopkinson stieß sein gesamtes Aktienpaket ab. Er trennte sich von über 33.000 Anteilen zu einem Preis von 6,94 US-Dollar.
Die Aktie reagiert gewohnt volatil auf solche Nachrichten. Mit einem Beta-Wert von über zwei bewegt sich das Papier deutlich stärker als der Gesamtmarkt. Aktuell notiert der Kurs über wichtigen kurzfristigen Durchschnittslinien.
Im Juli 2026 legt Tilray die nächsten Quartalszahlen vor. Dann muss das Management liefern. Investoren achten vor allem darauf, ob die Integration von BrewDog die Margen im US-Geschäft stützt.
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