Tilray Brands meldet für das zweite Geschäftsquartal 2026 einen Rekordumsatz und konnte den Verlust im Vergleich zum Vorjahr fast halbieren. Während das Pharma- und Cannabisgeschäft deutlich zulegen, entwickelt sich die Getränkesparte jedoch zum Bremsklotz. Kann das Management diese Divergenz in den Griff bekommen?
Pharmasparte und Cannabis treiben Wachstum
Die am 8. Januar veröffentlichten Zahlen zeigen ein gespaltenes Bild mit positiver Grundtendenz. Der Nettoumsatz stieg um 3 Prozent auf den Rekordwert von 217,5 Millionen Dollar. Besonders das internationale Geschäft mit medizinischem Cannabis florierte mit einem Zuwachs von 36 Prozent. Auch die Bruttomarge im Cannabis-Segment verbesserte sich dank effizienterer Abläufe auf 39 Prozent.
Parallel dazu lieferte die Distributionssparte, zu der auch CC Pharma gehört, mit 85,3 Millionen Dollar den höchsten Quartalsumsatz der Firmengeschichte ab. Passend zu dieser operativen Stärke gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt, dass CC Pharma in Deutschland als Top-Innovator ausgezeichnet wurde. Diese Ehrung unterstreicht die strategische Bedeutung des deutschen Marktes für Tilrays europäische Expansionspläne.
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Sorgenkind Getränkesparte
Der positive Gesamtrend wird allerdings durch die schwächelnde Getränkesparte getrübt. Hier fiel der Umsatz deutlich von 63,1 Millionen im Vorjahr auf nun 50,1 Millionen Dollar. Auch die Profitabilität litt: Die Bruttomarge in diesem Segment rutschte von 40 auf 31 Prozent ab. Um diesen Trend zu stoppen, setzt Tilray auf neue Vertriebswege. Erst am 4. Februar verkündete der Konzern eine Partnerschaft mit Romano Beverage, um den Vertrieb der Marke Breckenridge Distillery im US-Bundesstaat Illinois zu stärken.
Fazit: Verlust eingedämmt
Unter dem Strich gelang es Tilray, den Nettoverlust von 85,3 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf 43,5 Millionen Dollar zu reduzieren. Mit einer liquiden Ausstattung von 292 Millionen Dollar und einer bestätigten EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr steht das Unternehmen finanziell stabil da. Die Herausforderung bleibt nun, die Volatilität im Getränkegeschäft zu glätten, um den Weg zur Profitabilität fortzusetzen.
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