Norwegen legt im U‑Boot-Programm nach – und TKMS bekommt damit noch mehr Visibilität für die kommenden Jahre. Die Regierung in Oslo hat dem Kauf von zwei zusätzlichen Booten der Klasse 212CD zugestimmt. Wie viel Rückenwind bringt das dem ohnehin schon prall gefüllten Auftragsbuch?
Mehr Boote, größerer Rahmen
Die Nachbestellung ist Teil des gemeinsamen deutsch-norwegischen Beschaffungsprogramms für die U‑Boot-Klasse 212CD. Für TKMS ist das mehr als nur „zwei Einheiten extra“: Der norwegische Auftrag steigt von vier auf sechs Boote. Insgesamt soll das Unternehmen nun zwölf U‑Boote dieser Klasse bauen – je sechs für Norwegen und für die deutsche Marine. TKMS selbst spricht von einem der größten Aufträge der Firmengeschichte.
Auftragsbestand bleibt das zentrale Pfund
Die zusätzliche Bestellung stärkt eine Auftragslage, die bereits hoch ist. Zum Ende des Geschäftsjahres 2024/25 meldete TKMS einen Auftragsbestand von 18,2 Milliarden Euro. Genau hier liegt für Anleger der Kern: Ein großer Order-Berg kann planbare Auslastung liefern – entscheidend bleibt aber, wie profitabel die Großprojekte abgearbeitet werden.
Wichtige Punkte aus der Meldung im Überblick:
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- Norwegen erhöht Bestellung von 4 auf 6 U‑Boote (212CD)
- TKMS baut damit insgesamt 12 Einheiten (6 Norwegen, 6 Deutschland)
- Gemeldeter Auftragsbestand (Ende GJ 2024/25): 18,2 Mrd. €
- Zudem: Vorvertrag zu MEKO A‑200-Fregatten laut Berichten
- Kanada-Vergabe für bis zu 12 U‑Boote: Entscheidung 2026 möglich
Auch abseits der U‑Boote gibt es positive Signale. Laut jüngsten Berichten haben TKMS und das zuständige deutsche Bundesamt einen Vorvertrag über Fregatten der Klasse MEKO A‑200 unterzeichnet. Zusätzlich richtet sich der Blick nach Kanada: Dort steht eine Vergabe für den Bau von bis zu zwölf neuen U‑Booten an, bei der TKMS als Wettbewerber gilt – eine Entscheidung könnte im Laufe des Jahres 2026 fallen.
Kurs nah am Hoch – wichtige Termine im Februar
An der Börse spiegelt sich die Erwartung an eine starke Pipeline bereits wider: Der Schlusskurs lag gestern bei 99,50 Euro, nur rund 1,1% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 100,60 Euro. Gleichzeitig signalisiert der RSI (14 Tage) von 32,4 eine eher abgekühlte Kurzfrist-Dynamik nach der kräftigen Bewegung der vergangenen Monate.
Konkret terminiert sind nun zwei Daten, die das Bild schärfen dürften: Am 11. Februar 2026 veröffentlicht TKMS Quartalszahlen – hier wird es besonders auf die Aussagen zur Abarbeitung und Profitabilität der Großprojekte ankommen. Am 27. Februar 2026 folgt die Hauptversammlung.
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