Der Marineschiffbauer TKMS legt am 11. Februar erstmals eigenständige Quartalszahlen vor – knapp vier Monate nach der Abspaltung von thyssenkrupp. Am 27. Februar folgt die erste ordentliche Hauptversammlung. Beide Termine markieren wichtige Meilensteine für das neu börsennotierte Unternehmen.
Die wichtigsten Eckdaten:
- Quartalszahlen am 11. Februar 2026
- Hauptversammlung am 27. Februar in Essen
- Auftragsbestand: 18,6 Milliarden Euro (Stand: 30.06.2025)
- thyssenkrupp hält 51 Prozent, Streubesitz bei 32,6 Prozent
Volle Bücher bis 2040
TKMS verfügt über einen Auftragsbestand, der sich in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht hat. Die Werften in Kiel, Wismar und im brasilianischen Itajaí sind nach Unternehmensangaben bis 2040 ausgelastet. Das Unternehmen beschäftigt über 9.100 Mitarbeiter und beliefert vorwiegend NATO-Marinen sowie verbündete Nationen.
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Deutschland und Norwegen haben gemeinsam zwölf U-Boote der Klasse 212CD bestellt – je sechs Einheiten pro Land. Der Beschaffungsvertrag stammt aus dem Jahr 2021.
Großaufträge in der Pipeline
International konkurriert TKMS um weitere Projekte. In Kanada läuft das Canadian Patrol Submarine Project, das laut Branchenberichten bis zu zwölf U-Boote umfassen könnte. Eine Entscheidung wird im Laufe des Jahres 2026 erwartet. Auch Indien prüft Angebote für neue U-Boote.
Die Quartalszahlen am 11. Februar werden zeigen, wie sich die operative Entwicklung nach dem Börsengang gestaltet. Bei der Hauptversammlung stimmen Aktionäre erstmals über Unternehmensangelegenheiten ab – darunter das Vergütungssystem für den Vorstand. Anmeldeschluss für die Teilnahme ist der 20. Februar.
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