TotalEnergies SE Aktie: Acacia-5-Fund vor Angola gemeldet
TotalEnergies genehmigte Aktienrückkäufe, meldete einen Ölfund in Angola und plant Milliardeninvestitionen in Argentinien.
Kurz zusammengefasst
- Rückkäufe über 2,5 Milliarden Dollar genehmigt
- Weitere Rückkäufe für 2027 vorgesehen
- Acacia-5-Fund vor Angola gemeldet
- Fast zehn Milliarden Dollar für Argentinien geplant
Der französische Energiekonzern TotalEnergies setzt auf eine Kombination aus beschleunigten Milliardenausschüttungen an die Aktionäre und operativer Expansion.
Das Management autorisierte am 28. September Aktienrückkäufe im Volumen von 2,5 Milliarden $ für das vierte Quartal 2026. Für das erste Quartal 2027 stellte die Unternehmensführung weitere 2 Milliarden bis 2,5 Milliarden $ für den Rückkauf eigener Anteilsscheine bereit. An der Börse notiert die Aktie bei 75,43 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Kursplus von 34 Prozent.
Parallel zu den Rückkäufen bekräftigte das Unternehmen seine mittelfristigen Ausschüttungsziele. Die Dividende soll bis 2030 um mehr als 5 Prozent jährlich steigen. Für die Dekade ab 2030 visiert der Konzern zudem ein jährliches Wachstum der Öl- und Gasproduktion von 2 bis 3 Prozent zwischen 2030 und 2035 an.
Neue Bohrerfolge und Ausbaupläne in Übersee
Um die Förderziele abzusichern, treibt TotalEnergies weltweite Erschließungsprojekte voran. Am 28. September meldete der Konzern den Ölfund Acacia-5 auf Block 17 vor der Küste Angolas. Eine zügige Anbindung an das Förderschiff Pazflor soll dem Projekt zusätzliche Förderkapazitäten verschaffen. TotalEnergies rechnet durch diesen Schritt mit einem Produktionszuwachs von 6.000 Barrel pro Tag auf dem Areal.
Auch in Südamerika zeichnen sich erhebliche Investitionsschritte ab. Wie CEO Patrick Pouyanné am Donnerstag laut der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, plant das Unternehmen Investitionen von fast 10 Milliarden $ in Argentinien. Die Mittel sollen vor allem in die Ausweitung der Erdgasförderung sowie in die Entwicklung von Erdöl- und Offshore-Vorkommen fließen.
Analysten sehen Spielraum nach oben
Die strategischen Schritte stießen am Kapitalmarkt auf positive Resonanz. Medienberichten zufolge hob das Analysehaus Oddo BHF am 29. September das Kursziel für die Aktie von 85 auf 88 Euro an und stufte das Papier weiterhin mit „Outperform“ ein.
Mit dem aktuellen Kursniveau bleibt der Titel noch etwas unter seinem 52-Wochen-Hoch von 81,36 Euro. Die angekündigten Rückkaufprogramme und die Erschließung neuer Förderquellen untermauern die Bestrebungen des Managements, die Gesamtrendite für Investoren hoch zu halten.
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