Die Trelleborg-Aktie steht vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025 im Fokus großer Investmentbanken. Eine neue, optimistische Bewertung der Deutschen Bank und ein anhaltendes Aktienrückkaufprogramm heben die Stimmung vor dem wichtigen Termin.
Deutsche Bank startet mit Kaufempfehlung
Die aktuelle Marktstimmung wird von einer neuen Analyse der Deutschen Bank geprägt, die das Papier am 23. Januar mit „Overweight“ einstufte. Das Kursziel liegt bei 450 SEK, was ein Aufwärtspotenzial von etwa 18 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs bedeutet. Die Analysten führen die abgeschlossene Portfoliotransformation als Hauptgrund für künftige Outperformance an. Durch den Fokus auf wachstumsstarke Segmente wie Luft- und Raumfahrt, Biopharma und Medizintechnik habe sich Trelleborg für nachhaltiges organisches Wachstum positioniert. Die Deutsche Bank erwartet für 2026 ein organisches Wachstum, das die Konsensschätzungen um 100 Basispunkte übertrifft.
Ambitionierte Kursziele und strategische Zukäufe
Die positive Einschätzung teilt nicht nur die Deutsche Bank. Goldman Sachs bekräftigte jüngst seine Kaufempfehlung mit einem noch ambitionierteren Kursziel von 499 SEK. Dies deutet auf eine wachsende Überzeugung hin, dass der Markt die Margenverbesserungen aus den strategischen Weichenstellungen noch nicht vollständig eingepreist hat.
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- Kursziel Deutsche Bank: 450 SEK (Overweight)
- Kursziel Goldman Sachs: 499 SEK (Buy)
- Impliziertes Potenzial: 18 % bis 30 %
Parallel setzt Trelleborg seine Strategie kleinerer Zukäufe fort, um die Marktführerschaft in technischen Polymerlösungen auszubauen. Anfang Januar finalisierte der Konzern die Übernahme des österreichischen Spezialisten Nexus Elastomer Molds GmbH. Das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von etwa 160 Millionen SEK stärkt mit seiner Expertise in Hochpräzisions-Lösungen aus flüssigem Silikonkautschuk die Geschäftsbereiche Dichtungslösungen und Medizintechnik.
Rückkaufprogramm signalisiert Vertrauen
Der Vorstand nutzt die starke Bilanz weiterhin aktiv, um Kapital an die Aktionäre zurückzugeben. Das laufende Aktienrückkaufprogramm wird mit hoher Frequenz umgesetzt. Zwischen dem 12. und 16. Januar erwarb Trelleborg weitere 105.000 eigene Aktien. Damit hält der Konzern Mitte Januar insgesamt über 6,1 Millionen eigene Aktien. Das bis zum 22. April 2026 befristete Programm hat ein maximales Volumen von 1,5 Milliarden SEK. Diese Rückkäufe werden als Zeichen des Vertrauens des Managements in den inneren Wert gewertet.
Der Markt blickt nun gespannt auf Donnerstag, den 29. Januar, wenn Trelleborg den Jahresabschluss 2025 vorlegt. Im Mittelpunkt werden die operativen Margen im profitablen Geschäft mit Dichtungslösungen und der Ausblick für das Wachstum im Jahr 2026 stehen.
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