Trifork Aktie: Rückkauf-Endspurt

Trifork Holding schließt sein Aktienrückkaufprogramm ab und positioniert sich gleichzeitig mit einer neuen souveränen KI- und Datenlösung als europäische Alternative zu US-Cloud-Anbietern.

Kurz zusammengefasst:
  • Rückkauf von fast 150.000 Aktien kurz vor Abschluss
  • Neues Angebot für souveräne Daten- und KI-Lösungen
  • Inbetriebnahme eines hochsicheren Rechenzentrums
  • Veröffentlichung der Geschäftszahlen Ende Februar

Trifork Holding nähert sich dem Abschluss seines aktuellen Aktienrückkaufprogramms. Kurz vor dem offiziellen Ende der Maßnahme hat der Technologiekonzern die Schlagzahl bei der Kapitalrückführung beibehalten. Parallel dazu untermauert das Unternehmen seine Ambitionen im Bereich der europäischen Datensouveränität mit einem neuen Infrastruktur-Angebot.

Details zur Kapitalallokation

In der vergangenen Handelswoche zwischen dem 16. und 20. Februar erwarb Trifork weitere 12.777 Anteile. Damit summieren sich die Rückkäufe seit dem Start im Dezember 2025 auf insgesamt 146.184 Aktien. Der Konzern zahlte dafür im Schnitt 91,16 Dänische Kronen (DKK) pro Papier.

Trifork Holding

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Mit einem Gesamtaufwand von 13,3 Millionen DKK hat das Programm fast sein maximales Volumen von 14,92 Millionen DKK erreicht. Das Ziel der Maßnahme ist die Straffung des Grundkapitals, an dem das Unternehmen nun 1,7 Prozent in Eigenregie hält. Das Programm endet planmäßig am kommenden Donnerstag.

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Offensive bei KI und Datensicherheit

Abseits der Kapitalmarkttransaktionen setzt Trifork auf operative Meilensteine. Mit der Einführung einer souveränen Daten- und KI-Lösung positioniert sich der Konzern als regionale Alternative zu US-amerikanischen Cloud-Anbietern. Kann das Unternehmen die technologische Unabhängigkeit zeitnah in signifikantes Wachstum verwandeln? Das Angebot bündelt Kapazitäten der Tochter Netic mit der hauseigenen KI-Plattform Corax.

Da staatliche Stellen und Betreiber kritischer Infrastrukturen zunehmend auf lokale Datenhaltung angewiesen sind, adressiert diese Lösung die verschärften regulatorischen Anforderungen in Europa. Flankiert wird dieser Schritt durch die Inbetriebnahme des neuen Rechenzentrums DC7 im Osten Dänemarks. Der Standort gewährleistet die notwendige geografische Redundanz und erfüllt strenge Sicherheitsstandards wie NIS2 und DORA. Damit schafft Trifork die technische Basis, um hochsensible Daten unter strikter Einhaltung der DSGVO zu verarbeiten.

Ausblick auf die Geschäftszahlen

Nach dem Auslaufen des Rückkaufprogramms am 26. Februar folgt unmittelbar der nächste wichtige Termin für Investoren. Am Freitag, den 27. Februar 2026, veröffentlicht Trifork die neuesten Geschäftsergebnisse. Diese Daten werden Aufschluss darüber geben, wie sich die operative Expansion und die Investitionen in die neue Infrastruktur auf die Rentabilität des Konzerns auswirken.

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