Der weltgrößte Auftragschiphersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) erhöht seine Investitionen für 2026 drastisch. Mit geplanten Kapitalausgaben zwischen 52 und 56 Milliarden US-Dollar setzt das Unternehmen auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Hochleistungs- und KI-Chips. Die Erhöhung fällt massiv aus: Am oberen Ende liegt das Plus bei fast 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Fokus auf modernste Fertigungstechnologie
Der Großteil des Budgets fließt in die fortschrittlichsten Produktionsverfahren. TSMC plant, 70 bis 80 Prozent der Mittel für den Ausbau der 2-Nanometer-Fertigung (N2) und die Einführung des noch moderneren A16-Knotens zu verwenden. Diese Technologien gelten als entscheidend, um den Vorsprung gegenüber Wettbewerbern zu sichern und die Anforderungen großer Kunden aus dem KI- und High-Performance-Computing-Bereich zu erfüllen.
Die Investitionsoffensive unterstreicht TSMCs zentrale Rolle in der globalen Halbleiter-Lieferkette. Marktbeobachter werten die Ankündigung als Signal für einen möglichen KI-Superzyklus. Besonders Ausrüster für Halbleiterfertigung reagierten positiv auf die Nachricht.
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Finanzielle Stärke und globale Expansion
Die Kapitalerhöhung erfolgt vor dem Hintergrund einer robusten Geschäftsentwicklung. Erst kürzlich hatte TSMC eine Dividendenerhöhung um rund 28 Prozent bekanntgegeben. Zudem überschritt die Marktkapitalisierung des Unternehmens erstmals die Marke von zwei Billionen US-Dollar.
Parallel investiert TSMC in den Aufbau neuer Produktionsstandorte in den USA, Japan und Europa. Diese geografische Diversifizierung soll die globale Kundenbasis besser bedienen und gleichzeitig Lieferketten absichern. Eine regulatorische Meldung dokumentierte zudem den Erwerb von Anlagevermögen und Grundstücken im Januar 2026.
Mit der deutlichen Erhöhung der Investitionen positioniert sich TSMC für ein erwartetes starkes Wachstum im Halbleitermarkt. Die kommenden Quartale werden zeigen, ob sich die Wette auf die KI-getriebene Nachfrage auszahlt.
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