TSMC Aktie: Engpass bei KI-Chips für lange Zeit
TSMC-Aktie fällt nach Gewinnmitnahmen, während CEO Wei vor jahrelanger Chip-Knappheit warnt und Preiserhöhungen ankündigt.

Kurz zusammengefasst
- Aktie verliert knapp fünf Prozent
- CEO warnt vor langem Chip-Engpass
- Maßvolle Preiserhöhungen angekündigt
- Dividende steigt um 17 Prozent
Die Aktie des Chip-Riesen TSMC verliert am Freitag 4,69 Prozent und schließt bei 366,00 Euro. Der Auslöser: kein Unternehmensdesaster, sondern Gewinnmitnahmen im Tech-Sektor. Parallel dazu warnt der Konzernchef vor einer jahrelangen Knappheit bei Hochleistungschips.
Denn während der Kurs kurzfristig nachgibt, zeichnet CEO C.C. Wei ein düsteres Bild für die Zukunft. Die Nachfrage nach KI-Komponenten werde das Angebot „für lange Zeit“ übersteigen. Der Engpass betreffe nicht nur die Chips selbst, sondern auch Fertigungsanlagen, Energie und Verpackungskapazitäten.
Preiserhöhungen als Strategie
Wei kündigte deshalb maßvolle Preiserhöhungen an. TSMC wolle die Margen schützen, aber keine abrupten Sprünge wie Speicherchiphersteller vollziehen. Branchengrößen wie Nvidia und Broadcom konkurrieren bereits um jede freie Wafer-Kapazität.
Der KI-Boom treibt die Nachfrage ungebremst. Allein OpenAI soll 2026 rund 50 Milliarden Dollar für Rechenleistung ausgeben. TSMC profitiert als einziger Fertiger der weltweit fortschrittlichsten KI-Prozessoren direkt davon.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TSMC?
Expansion mit Hindernissen
TSMC steckt 165 Milliarden Dollar in neue Werke, darunter eine milliardenschwere Fabrik in Arizona. Doch das Ziel, 30 Prozent der 2nm-Produktion in den USA anzusiedeln, wackelt. Umweltauflagen und Fachkräftemangel bremsen den Zeitplan.
Die Hauptversammlung Anfang Juni brachte derweil gute Nachrichten für Aktionäre. Die Quartalsdividende steigt um 17,2 Prozent auf 1,11 Dollar je Aktie. Der Reingewinn für 2025 lag umgerechnet bei umgerechnet rund 49 Milliarden Euro.
Trotz des aktuellen Rückschlags notiert die TSMC-Aktie 34,8 Prozent über ihrer 200-Tage-Linie. Der Abstand zum jüngsten Allzeithoch von 389,50 Euro beträgt sechs Prozent. Die fundamentale Story bleibt intakt. Die Frage ist, ob TSMC seine ehrgeizige Expansion trotz der logistischen Hürden durchhalten kann.
TSMC-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TSMC-Analyse vom 5. Juni liefert die Antwort:
Die neusten TSMC-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TSMC-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
TSMC: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...