TSMC Aktie: Erfolgsstory hält an!
Der Halbleiterriese TSMC meldet starke Umsatz- und Gewinnzahlen, verschiebt aber den Einsatz der teuersten ASML-Maschinen zugunsten von Kostendisziplin und setzt auf US-Produktion.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzsprung von über 40 Prozent im ersten Quartal
- Verschiebung der High-NA-EUV-Maschinen auf frühestens 2029
- Neue Verpackungsanlage in Arizona bis 2029 geplant
- Umsatzwachstum von über 30 Prozent für 2026 erwartet
Rekordgewinne durch den KI-Boom auf der einen Seite, eiserne Kostendisziplin auf der anderen. Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) liefert ein starkes erstes Quartal ab. Parallel dazu tritt der weltgrößte Auftragsfertiger bei der teuersten neuen Maschinengeneration auf die Bremse. Das Management wählt Effizienz statt teurer Prestige-Projekte.
Die aktuellen Geschäftszahlen untermauern die Dominanz des Konzerns. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um gut 41 Prozent auf 35,9 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie erreichte 3,49 Dollar.
Die TSMC-Aktie schloss am Mittwoch bei 379,98 Dollar. Seit Jahresbeginn steht damit ein Kursplus von rund 39 Prozent auf der Anzeigetafel. Das markiert ein neues Jahreshoch.
Kostendisziplin bei neuen Chips
Trotz der vollen Kassen verschiebt TSMC den Einsatz der neuesten ASML-Maschinen. Die sogenannten High-NA-EUV-Anlagen kommen frühestens 2029 in die Fabriken. Der Grund liegt in den enormen Kosten. Eine einzige Maschine kostet rund 410 Millionen Dollar.
Stattdessen nutzt TSMC die bestehende Infrastruktur für die kommende A13-Chipgeneration. Diese soll ab 2029 in Produktion gehen. Für die Autoindustrie plant der Konzern ab 2028 den neuen N2A-Prozess mit mehr Rechenleistung.
Eigene Verpackung in den USA
Ein weiterer Fokus liegt auf der Lieferkette. TSMC baut bis 2029 seine erste Anlage für fortschrittliches Chip-Packaging in Arizona. Bisher fliegen in den USA gefertigte Wafer für den letzten Schritt zurück nach Taiwan. Die Folge: unnötige Engpässe.
Das neue Werk löst dieses Problem direkt vor Ort. Davon profitieren besonders Großkunden wie Nvidia und Apple. Sie erhalten ihre Hochleistungs-KI-Chips künftig komplett aus amerikanischer Produktion.
Prognose und Analystenstimmen
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Management ein Umsatzwachstum von über 30 Prozent. Der Ausbau in Arizona und neue Technologien kosten allerdings Geld. Die Bruttomarge könnte im zweiten Halbjahr leicht sinken.
Die britische Bank Barclays sieht den Konzern auf Kurs. Die Analysten hoben ihr Kursziel auf 470 Dollar an. Solange der Hunger nach KI-Hardware anhält, profitiert TSMC als wichtigster Zulieferer der Branche.
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