TUI Aktie: Wachstumstrend ungebremst!

Norges Bank erhöht TUI-Beteiligung deutlich nach starken Quartalszahlen mit 38% EBIT-Sprung. Der Reisekonzern verzeichnet höhere Preise und verbesserte Profitabilität.

Kurz zusammengefasst:
  • Norwegischer Staatsfonds erhöht TUI-Anteil signifikant
  • Operatives Ergebnis steigt um 38 Prozent auf 321 Millionen
  • Winterbuchungen zu fünf Prozent höheren Preisen
  • Management hebt EBIT-Prognose für Gesamtjahr an

Der norwegische Staatsfonds schlägt zu – und zwar hart. Norges Bank, einer der mächtigsten Investoren der Welt, hat seinen Anteil am angeschlagenen Reisekonzern TUI massiv aufgestockt. Diese überraschende Milliarden-Wette auf den Tourismusriesen sorgt für Aufsehen an den Märkten. Doch was steckt hinter diesem strategischen Schachzug?

Staatsfonds setzt auf Comeback-Story

Wenn der norwegische Staatsfonds zugreift, horchen Anleger auf. Der für seine konservativen und wohlüberlegten Investmentstrategien bekannte Fonds hat seinen Stimmrechtsanteil an der TUI AG deutlich erhöht. Solche Schritte gelten als starkes Vertrauenssignal – schließlich verwaltet Norges Bank über eine Billion Euro und investiert nicht unüberlegt.

Die Basis für dieses Engagement lieferte TUI selbst: Mit den Quartalszahlen von Mitte August gelang dem Konzern ein echter Befreiungsschlag. Die Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal werden intern als die besten seit der Fusion 2014 gefeiert.

Gewinnsprung übertrifft alle Erwartungen

Die jüngsten Zahlen sprechen eine klare Sprache und rechtfertigen das gestiegene Interesse institutioneller Investoren:

Umsatz: Plus 7 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro
Operatives Ergebnis (EBIT): Sprung um 38 Prozent auf 321 Millionen Euro
Gewinn je Aktie: Von 0,10 auf 0,36 Euro im Jahresvergleich
Prognose: Management hebt Gesamtjahr-EBIT-Wachstum auf 9 bis 11 Prozent an

Diese robusten Fundamentaldaten schaffen eine handfeste Grundlage, die weit über vage Buchungsprognosen hinausgeht. TUI beweist: Der Konzern kann nicht nur Kunden gewinnen, sondern auch deutlich profitabler wirtschaften.

Preissetzungsmacht als Trumpf

Besonders bemerkenswert: TUI schafft es, höhere Preise am Markt durchzusetzen. Bereits 62 Prozent der Buchungen für den Winter 2024/25 sind verkauft – und das zu durchschnittlich 5 Prozent höheren Preisen als im Vorjahr. Ein klarer Beweis für die wiedergewonnene Pricing Power des Konzerns.

Das durchschnittliche Analystenkursziel von 10,19 Euro liegt deutlich über dem aktuellen Niveau und spiegelt die verbesserten Aussichten wider. Doch können die Hannoveraner diese Dynamik auch bei anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und schwächelndem Konsumklima aufrechterhalten?

Der Einstieg des norwegischen Staatsfonds jedenfalls sendet ein unmissverständliches Signal: Die TUI-Story ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

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