Der Touristikkonzern TUI kommt nicht vom Fleck. Nach einem hoffnungsvollen Jahresstart prallt die Aktie erneut an einem hartnäckigen Widerstand ab – und droht nun, eine entscheidende Unterstützung zu verlieren. Die technische Lage spitzt sich zu.
Widerstand bei 9,50 Euro erweist sich als Stolperstein
Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen scheitert der Titel an der Marke von 9,50 Euro. Schon Ende 2025 war ein Ausbruchsversuch gescheitert, zum Jahreswechsel folgte die nächste Abweisung. Das Ergebnis: Gewinnmitnahmen setzen ein, die Bullen verlieren an Durchschlagskraft.
Die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:
- Schlusskurs gestern: 8,97 Euro
- Widerstand bei 9,50 Euro erweist sich als unüberwindbar
- Unterstützung bei 9,00 Euro gerät unter Druck
- 52-Wochen-Hoch bei 9,45 Euro (22. Dezember) knapp verfehlt
- Abstand zum Jahreshoch: rund 5 Prozent
Der Markt hat die verbesserten Rahmenbedingungen im Tourismussektor bereits weitgehend eingepreist. Ohne neue fundamentale Impulse – etwa überraschend starke Buchungszahlen oder eine Prognoseanhebung – bleibt der Deckel vorerst geschlossen.
Kritische Zone erreicht
Deutlich kritischer ist die Situation auf der Unterseite. Die psychologisch wichtige Marke von 9,00 Euro wackelt. Ein Rutsch darunter würde aus charttechnischer Sicht ein klares Schwächesignal aussenden und weiteren Verkaufsdruck auslösen.
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Die nächsten Auffangzonen liegen bei 8,50 Euro und 8,00 Euro. Besonders relevant: der Bereich um 7,50 Euro, wo die 200-Tage-Linie verläuft. Diese langfristige Durchschnittslinie hat sich in der Vergangenheit mehrfach als stabile Unterstützung erwiesen.
Mit einem aktuellen Abstand von 14 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt (7,87 Euro) verfügt die Aktie zwar noch über einen gewissen Puffer. Doch ein Bruch der 9-Euro-Marke könnte eine Abwärtsdynamik in Gang setzen, die diesen Vorsprung rasch aufzehrt.
Fazit: Pattsituation ohne klare Richtung
Die TUI Aktie steckt in einer technischen Zwickmühle. Nach oben blockiert der Widerstand bei 9,50 Euro weitere Kursgewinne, nach unten droht der Verlust der 9-Euro-Unterstützung. Ohne neue Impulse – etwa durch überzeugende Quartalszahlen oder konkrete Fortschritte bei der Schuldenreduzierung – dürfte die Seitwärtsbewegung anhalten. Entscheidend wird sein, ob die Aktie die 9-Euro-Marke verteidigen kann oder ob der Weg zu tieferen Kursregionen frei wird.
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