Ubisoft Aktie: Assassin’s Creed Black Flag bis März 2027
Ubisoft verzeichnet einen Milliardenverlust und leitet drastische Sparmaßnahmen ein. Der Aktienkurs zeigt erste Erholungstendenzen.

Kurz zusammengefasst
- Rekordverlust von 1,3 Milliarden Euro
- Stellenabbau von 1.200 Mitarbeitern
- Fokus auf Assassin's Creed Remake
- Aktie erholt sich leicht
Ubisoft kämpft mit einem beispiellosen Milliardenverlust. Der französische Spieleentwickler muss nach einem desaströsen Geschäftsjahr massiv umsteuern. Zuletzt verlor das Papier nach enttäuschenden Ausblicken zeitweise 18 Prozent an Wert.
Rekordverlust erzwingt Sparmaßnahmen
Im vergangenen Geschäftsjahr verbuchte das Unternehmen einen Rekordverlust von über 1,3 Milliarden Euro. Als Konsequenz strich das Management bereits 1.200 Stellen.
Die Netto-Buchungen brachen im vierten Quartal um 54 Prozent auf 415 Millionen Euro ein. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einem weiteren Rückgang im hohen einstelligen Prozentbereich.
Indes zeigt der Aktienkurs erste Erholungsansätze. Das Papier stieg heute um 3,16 Prozent auf 5,54 Euro. Dennoch notiert der Titel weit unter seinem 52-Wochen-Hoch von 10,38 Euro.
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Fokus auf Remakes und Live-Service
Ubisoft setzt nun auf bekannte Marken, um die Wende zu schaffen. Ein zentraler Baustein ist das Remake von Assassin’s Creed Black Flag. Der Titel soll bis März 2027 für Konsolen und PC erscheinen.
Im Bereich der Live-Service-Spiele ruhen die Hoffnungen auf dem Shooter XDefiant. Das Spiel startete im Frühjahr 2026 und verzichtet bewusst auf Pay-to-Win-Elemente. Dieses Modell soll eine stabile Spielerbasis sichern.
Die kommenden Monate werden zur Belastungsprobe für das neue Geschäftsmodell. Bis März 2027 muss Ubisoft beweisen, dass die Restrukturierung greift. Ende 2026 erhöht zudem der Start von Grand Theft Auto VI den Wettbewerbsdruck in der Branche massiv.
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