UBS Aktie: Apple-CFO an Bord!
Die UBS holt den ehemaligen Apple-CFO Luca Maestri in den Verwaltungsrat, während sich die Bank gegen strengere Schweizer Kapitalvorschriften wehrt, die Milliarden kosten könnten.

Kurz zusammengefasst
- Dividende von 1,10 US-Dollar wird ausgeschüttet
- Ex-Apple-CFO Maestri verstärkt den Verwaltungsrat
- Strengere Kapitalregeln fordern bis zu 26 Mrd. Dollar
- Quartalszahlen Ende April unter genauer Beobachtung
Die Aktionäre der UBS haben in Basel grünes Licht gegeben. Die Dividende fließt. Hinter den Kulissen brodelt es allerdings gewaltig. Der Verwaltungsrat kämpft gegen strengere Kapitalvorschriften aus Bern.
Der Fahrplan für die Dividende
Wer die Ausschüttung von 1,10 US-Dollar kassieren will, muss sich beeilen. Stichtag für den Aktienbesitz ist kommenden Montag. Bereits am Dienstag markiert die Börse das Papier mit einem optischen Kursabschlag. Die tatsächliche Zahlung landet dann am 23. April auf den Konten der Anleger. Derzeit notiert der Titel stabil bei knapp 34 Schweizer Franken.
Prominente Namen im Verwaltungsrat
Die Generalversammlung hat auch das Personal neu geordnet. Der langjährige Apple-Finanzchef Luca Maestri zieht in den Verwaltungsrat ein. Er bringt wertvolles Wissen zur strategischen Geldverteilung mit. Auch Agustín Carstens verstärkt das Gremium. Der ehemalige Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich gilt als Kenner der globalen Geldpolitik.
Der Markt wertet diese Personalien als klares Signal. Die Bank treibt die Digitalisierung und die Integration der Credit Suisse massiv voran. Maestri und Carstens bringen genau die Erfahrung mit, die der Konzern für diesen Umbau braucht.
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Milliarden-Streit mit der Politik
Trotz der prominenten Verstärkung herrscht in der Chefetage Alarmstimmung. Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher nutzte das Treffen für scharfe Kritik am Schweizer Bundesrat. Der Grund: Bern plant deutlich strengere Eigenkapitalregeln für ausländische Tochtergesellschaften. Diese müssen künftig wohl vollständig mit hartem Kernkapital besichert werden.
Die Folge: ein massiver finanzieller Kraftakt. Interne Berechnungen zeigen einen zusätzlichen Kapitalbedarf von bis zu 26 Milliarden US-Dollar. Kelleher warnt offen vor einem Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Die Politik entscheidet am 22. April endgültig über das neue Gesetz.
Quartalszahlen im Fokus
Nur eine Woche später müssen die Banker operative Stärke beweisen. Am 29. April präsentiert die UBS ihre Ergebnisse für das erste Quartal. Investoren achten dabei extrem genau auf die Eigenkapitalrendite. Das Management peilt für das Gesamtjahr rund 15 Prozent an. Liefert die Integration der Credit Suisse die erhofften Synergien, stützt das den Kurs. Enttäuschen die Margen, rückt das alte Jahreshoch rasch außer Reichweite.
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