UBS Aktie: Euphorische Marktstimmung!
Die UBS-Aktie gewinnt deutlich, nachdem einflussreiche Schweizer Parlamentarier laut Bericht eine Abschwächung geplanter strenger Eigenkapitalregeln anstreben. Die Entscheidung der Regierung steht noch aus.

Kurz zusammengefasst
- Parlamentarier wollen Kapitalvorschriften für UBS abmildern
- Strengere Regeln würden Milliarden an Kapital binden
- Aktie erholt sich nach deutlichem Jahresverlust
- Generalversammlung und Dividendenbeschluss im April
Zwei Handelstage, zwei deutliche Kursgewinne: Die UBS-Aktie profitiert von einem Bericht der Financial Times, wonach einflussreiche Schweizer Parlamentarier der Bank in internen Gesprächen signalisiert haben, die geplanten Kapitalvorschriften abzumildern. Ein Kompromiss mit dem Eidgenössischen Finanzdepartement soll aktiv angestrebt werden.
Der Kern des Regulierungsstreits
Der Hintergrund: Die Schweizer Regierung steht kurz davor, Mitte April über neue Eigenkapitalanforderungen für die UBS zu entscheiden — als direkte Konsequenz des Credit-Suisse-Zusammenbruchs. Unter anderem sollen systemrelevante Banken künftig Software-Vermögenswerte und latente Steueransprüche nicht mehr als Eigenkapital anrechnen dürfen. UBS-Schätzungen zufolge würde das gesamte Paket rund 26 Milliarden US-Dollar an zusätzlichem Kapital erfordern — und die Großbank gegenüber US- und britischen Wettbewerbern erheblich benachteiligen. VR-Präsident Colm Kelleher und CEO Sergio Ermotti hatten diese Wettbewerbsverzerrung wiederholt öffentlich kritisiert.
Nun soll eine parteiübergreifende Gruppe aus National- und Ständerat das Heft in die Hand nehmen. Ab Mai übernimmt die Nationalratskommission für Wirtschaft und Steuern den parlamentarischen Prozess — und will laut Financial Times „das Problem durch einen Kompromiss lösen“.
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Jahresverlust schrumpft, Analysten bleiben optimistisch
Die Kursgewinne kommen nach einem schwierigen Jahresstart: Seit Januar verlor die Aktie zeitweise über 22 Prozent. Mit aktuell 33,83 Euro liegt der Titel noch rund 16 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch, hat sich vom Jahrestief im Juni 2025 aber bereits deutlich erholt. Die Mehrheit der Analysten sieht weiteres Potenzial: Zwölf Experten empfehlen den Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 38,24 Franken.
Als nächster Fixpunkt steht die Generalversammlung am 15. April in Basel an. Dort soll neben der Wahl neuer Verwaltungsratsmitglieder — darunter Ex-BIZ-Chef Agustín Carstens und Apple-Langzeit-CFO Luca Maestri — auch über eine Dividende von 1,10 US-Dollar je Aktie abgestimmt werden. Kurz danach dürfte der Bundesrat seine Entscheidung zu den Kapitalvorschriften veröffentlichen — der eigentliche Test für die Nachhaltigkeit der jüngsten Erholung.
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