Die UBS steht kurz vor einem historischen Durchbruch in den USA. Mitte Januar erteilte das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) eine erste bedingte Genehmigung für eine nationale Bankenlizenz – ein Meilenstein, den noch keine Schweizer Bank erreicht hat. Die finale Entscheidung wird im Laufe des Jahres 2026 erwartet.
Die wichtigsten Fakten:
- Erste bedingte OCC-Genehmigung am 15. Januar 2026 erhalten
- Antragstellung erfolgte im Oktober 2025
- Finale Lizenz wird 2026 erwartet, vorbehaltlich regulatorischer Auflagen
- UBS wäre erste Schweizer Bank mit nationaler US-Bankenlizenz
- Aktie erreichte am 22. Januar neues 10-Jahres-Hoch
Vollbanklizenz ermöglicht neue Geschäftsfelder
Mit der nationalen Bankenlizenz könnte die US-Tochter UBS Bank USA erstmals das gesamte Spektrum klassischer Bankdienstleistungen anbieten. Girokonten, Sparprodukte und Hypotheken für vermögende Kunden würden das bisherige Angebot erweitern. Die Schweizer Großbank zielt damit auf den weltweit größten Wealth-Management-Markt.
Der Antrag wurde im Oktober 2025 eingereicht. Die bedingte Zustimmung ist der erste Schritt in einem mehrstufigen Genehmigungsprozess. Die Bank muss nun spezifische regulatorische Anforderungen erfüllen, bevor die OCC die finale Lizenz erteilt.
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Strategischer Fokus trotz Gegenwind aus Bern
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos bekräftigte die UBS-Führung die Bedeutung des US-Marktes. In Interviews wurde betont, dass die wirtschaftliche Stärke und Innovationskraft der Vereinigten Staaten eine Abkehr von US-Investments nahezu ausschließe.
Diese Expansionsstrategie läuft parallel zu verschärften Kapitalanforderungen in der Schweiz. Nach der Credit-Suisse-Übernahme hat die Regierung in Bern strengere Regeln für ausländische Tochtergesellschaften vorgeschlagen. Diese könnten internationale Expansionen verteuern und die Flexibilität der Bank einschränken.
Marktvertrauen spiegelt sich im Kurs wider
Die Aktie erreichte am 22. Januar 2026 ein neues 10-Jahres-Hoch. Die positive Kursentwicklung zeigt das Vertrauen der Investoren in die strategische Ausrichtung der Bank. Mit der US-Lizenz würde UBS ihre Position im wichtigsten Wealth-Management-Markt deutlich stärken – ein Schritt, der die Integration der Credit Suisse und das globale Wachstum flankiert.
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