Der Schweizer Bundesrat plant, die Eigenmittelanforderungen für die UBS deutlich zu verschärfen. Ein formeller Beschluss der neuen Verordnung ist für Mitte April 2026 vorgesehen — und die Aktie reagierte zum Wochenauftakt mit Kursabgaben.
Was die Regulierung bedeutet
Strengere Kapitalvorschriften zwingen Banken, mehr Eigenkapital zur Risikoabsicherung vorzuhalten. Kapital, das als Puffer gebunden ist, steht nicht mehr für Investitionen oder Ausschüttungen an Aktionäre zur Verfügung. Genau das erklärt den Druck auf den Kurs, der seit Jahresbeginn bereits rund 20 Prozent verloren hat.
Gleichzeitig plant der Bundesrat, dem Parlament eine Botschaft zur Änderung des Bankengesetzes zu übermitteln. Dort dürfte eine Debatte über die konkrete Ausgestaltung folgen. Eine Gruppe bürgerlicher Parlamentarier hatte bereits im Vorfeld einen Kompromissvorschlag eingebracht, der den Einsatz von AT-1-Anleihen zur Unterlegung ausländischer Töchter vorsieht — eine Regelung, die der UBS mehr Flexibilität verschaffen würde. Ob dieser Ansatz in der finalen Gesetzesversion Eingang findet, ist noch offen.
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Positive Signale im Hintergrund
Abseits der Regulierungsdiskussion gab es zuletzt auch Rückenwind. Fitch bestätigte das AAA-Rating für die Covered Bonds der Bank, und in einem Verfahren rund um eine bulgarische Geldwäsche-Affäre erzielte das Institut einen Freispruch.
Operativ steht die UBS auf solidem Fundament: Im vierten Quartal 2025 wies die Bank einen Gewinn von 0,37 CHF je Aktie bei einem Umsatz von rund 12,2 Milliarden CHF aus. Die nächsten Quartalszahlen folgen am 29. April 2026 — dann dürfte auch klarer sein, wie das Management die regulatorischen Belastungen in die Prognose einpreist.
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