UBS: Nettogewinn im Q1 um 80 Prozent gestiegen
UBS verdoppelt Nettogewinn im ersten Quartal 2026. CEO Ermotti treibt gleichzeitig die operative Stärkung des US-Geschäfts voran.

Kurz zusammengefasst
- Nettogewinn steigt um 80 Prozent
- Fokus auf US-Marktpräsenz
- Aktie über 50-Tage-Durchschnitt
- CEO-Nachfolge ist geklärt
UBS-Chef Sergio Ermotti bereitet die Bank auf ein breites Szenario-Spektrum vor — mit besonderem Blick auf die operative Aufstellung in den USA. Währenddessen lieferte das erste Quartal 2026 Zahlen, die kaum Raum für Kritik lassen.
Quartalsergebnis mit Schwung
Der Nettogewinn verdoppelte sich im ersten Quartal 2026 nahezu: 3,0 Milliarden US-Dollar standen zu Buche, ein Plus von 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der verwässerte Gewinn je Aktie kletterte auf 0,94 US-Dollar, nach 0,51 US-Dollar ein Jahr zuvor. Die Gesamterträge stiegen auf 14,24 Milliarden US-Dollar — ein Zuwachs von gut 13 Prozent.
Das zugrunde liegende Ergebnis vor Steuern legte um 54 Prozent auf 4,0 Milliarden US-Dollar zu. Kein Wunder, dass die Aktie in diesem Umfeld Rückenwind bekommt.
US-Expansion und Regulierung im Blick
Ermotti betonte, die Bank verstehe sich nicht als Gegenspieler der Aufsichtsbehörden, sondern richte ihre Geschäftsstrategie fortlaufend an den geltenden Regulierungen aus. Die operative Struktur in den Vereinigten Staaten soll gezielt robuster werden — ein Prozess, der nach Aussagen des CEO noch Zeit braucht.
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Zur Nachfolgefrage äußerte sich Ermotti klar: Sie sei abgeschlossen. Er werde die Bank so lange führen, wie es die strategische Entwicklung erfordere.
Aktie mit Momentum
Die UBS-Aktie schloss am Mittwoch bei 38,51 Euro und liegt damit rund 11 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Auf Zwölfmonatssicht beträgt das Plus gut 41 Prozent — allerdings notiert das Papier seit Jahresbeginn noch leicht im Minus. Das 52-Wochen-Hoch von 41,10 Euro aus dem Januar bleibt das nächste relevante Kursniveau.
Die nächsten Quartalsergebnisse werden im Laufe des Sommers erwartet — dann wird sich zeigen, ob die US-Expansion erste messbare Spuren in den Zahlen hinterlässt.
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